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Der Künstler

1902 › 1914

1902 Ernst Wilhelm Nay wird am 11. Juni als zweites von sechs Kindern in Berlin geboren. Seine Eltern sind Johannes Nay, Regierungsrat, und Elisabeth Nay geb. Westphal.

1912 Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Berlin–Wilmersdorf.

1914 Im Alter von 52 Jahren fällt Nays Vater als Hauptmann in Belgien.

1906 – Nay (ganz links) mit Geschwistern Vor 1914 – Familie Nay an der Nordsee (Nay mit Schaufel)
1915 › 1925

1915 Nay kommt auf das Internat Schulpforta in Thüringen. Erstes Interesse für moderne Kunst; erste Malversuche.

1921 Abitur in Schulpforta. Nay beginnt eine Buchhandelslehre in der Berliner Buchhandlung Gsellius.

1922 Abbruch der Buchhandelslehre; erste autodidaktische Landschaften und Porträts.

1923 Nay besucht abends einen Kurs für Aktzeichnen in der Berliner Kunstgewerbeschule und verdient sich seinen Lebensunterhalt u. a. als Hilfsarchitekt beim Film und als Verkäufer in der Buchabteilung im Kaufhaus des Westens.

1924 Erste Portraits und Landschaftsbilder. Mit drei seiner autodidaktisch gemalten Bilder stellt sich Nay bei Carl Hofer an der Hochschule der Bildenden Künste vor.

1925 Hofer erkennt Nays Begabung und empfiehlt dessen "Bildnis Franz Reuter" für die Frühjahrsausstellung der Preußischen Akademie der Künste. Er vermittelt Nay ein Stipendium und nimmt ihn in seine Malklasse auf.

1917 – Nay als Konfirmand
1926 › 1931

1926 Erste Ankäufe seiner Werke durch Museen in Lübeck und Hannover. Paul Westheim, der Herausgeber der Zeitschrift "Das Kunstblatt", wird auf Nay aufmerksam und schreibt über ihn. Nay lernt seine spätere Frau Helene (Elly) Kirchner kennen, die an der Hochschule als Modell tätig ist.

1928 Beendigung des Studiums bei Carl Hofer. Studienreise nach Paris.

1930 Carl Georg Heise vermittelt einen Aufenthalt auf Bornholm. Dort entstehen "Strandbilder", von denen eines die Nationalgalerie Berlin erwirbt.

1931 Nay erhält die Prämie des Staatspreises der Preußischen Akademie der Künste, verbunden mit einem neunmonatigen Stipendium für die Villa Massimo in Rom. Dort entstehen kleinformatige, surrealistisch–abstrakte Bilder.

1929 – Nay auf Bornholm 1931 – In Rom
1932 › 1935

1932 Eheschließung mit Helene (Elly) Kirchner. Auf der Rückreise von Rom nach Berlin begegnet er in München dem Kunsthändler Günther Franke, der sich von da an für seine Kunst einsetzt.

1933 Beteiligung an der Ausstellung "Lebendige deutsche Kunst" in den Galerien Alfred Flechtheim und Paul Cassirer, Berlin. In einem Hetzartikel der Nationalsozialisten im "Völkischen Beobachter" vom 25. Februar 1933 wird ein Bild von Nay ("Liebespaar", 1930) als "Meisterwerk der Gemeinheit" verhöhnt.

1934 Bekanntschaft mit Erich Meyer, Alfred Hentzen, Werner Haftmann und dem 1933 aus seinem Amt entlassenen Direktor des Essener Folkwang–Museums Ernst Gosebruch. Beginn der Werkperiode der "Dünen– und Fischerbilder" (1934–1936).

1935 Durch Vermittlung von Ernst Gosebruch Bekanntschaft mit dem Frankfurter Sammler Carl Hagemann. Im Sommer Aufenthalt in dem Fischerdorf Vietzkerstrand/ Ostsee (Pommern), wo großformatige Rohrfederzeichnungen – die sogenannten "Fischerzeichnungen" – entstehen.

1932 – Mit seiner ersten Frau Elly in Rom 1932 – In Rom mit "Pieselchen"
1936 › 1939

1936 Kurze Reise nach Sylt. Erneuter Aufenthalt in Vietzkerstrand; zahlreiche weitere Fischerzeichnungen.

1937 Nay wird in Deutschland mit Ausstellungsverbot belegt. In der Ausstellung "Entartete Kunst" (gezeigt in München, Berlin, Leipzig, Düsseldorf und Dortmund), ist er mit zwei Bildern vertreten. Zehn seiner Werke aus Museumsbesitz werden beschlagnahmt. Durch die Vermittlung des entlassenen Lübecker Museumsdirektors Carl Georg Heise erhält Nay finanzielle Unterstützung von Edvard Munch, was ihm eine Reise nach Norwegen ermöglicht. Er verbringt drei Monate auf den Lofoten, malt dort großformatige Aquarelle. Auf diese folgend entstehen später, im Berliner Atelier, die sogenannten "Lofoten–Bilder".

1938 Im Winter 1937/38 Ausstellung der auf den Lofoten entstandenen Aquarelle in der Galerie Holst Halvorsen in Oslo. Der Verkaufserlös ermöglicht Nay eine zweite Reise auf die Lofoten. Wieder entstehen Aquarelle und, zurückgekehrt nach Berlin, eine Serie von vier Holzschnitten sowie Landschafts– und Figurenbilder.

1939 Besuch bei der Sammlerin Hanna Bekker vom Rath in Hofheim am Taunus; malt dort Aquarelle. Bekanntschaft mit Alexej von Jawlensky in Wiesbaden, den er mehrmals besucht. Eine Reise ans Schwarze Meer nach Bulgarien muss Nay wegen Ausbruch des Krieges abbrechen.

1937 – Auf den Lofoten 1936 – Mit Fischern am Strand von Vietzgerstrand, Ostsee 1936
1940 › 1945

1940 Zum Kriegsdienst einberufen, kommt Nay als Infanterist zunächst nach Südfrankreich, dann in die Bretagne. In Auray stationiert, kann er in seiner Freizeit an kleinen Aquarellen und Zeichnungen arbeiten. Während eines Heimaturlaubs in Berlin verschickt Nay den größten Teil seiner Bilder zu einem Onkel nach Muskau an der Lausitz, um sie vor Kriegseinwirkungen zu schützen.

1942 Durch Vermittlung von Hans Lühdorf, der als Dolmetscher in Le Mans Dienst tut, wird Nay Kartenzeichner bei einem Stab in Le Mans. Dort lernt er u. a. den Amateurbildhauer Pierre de Térouanne kennen, der ihm sein Atelier zur Verfügung stellt und ihm sogar Malmaterial besorgt. Erstmalig entstehen nun Gouachen, weiterhin Aquarelle und Zeichnungen sowie einige kleinere Ölbilder.

1943 Auf einer Dienstreise nach Paris besucht Nay Kandinsky. In Le Mans erhält er Besuch von Ernst Jünger. Bei einem Bombenangriff wird Nays Atelier in Berlin zerstört.

1944 Rückzug von Nays Einheit über Amiens in die Eifel. Hans Lühdorf verfasst einen tagebuchartigen Bericht über Nays künstlerische Arbeit in Le Mans.

1945 Bereits im Mai wird Nay als Obergefreiter von den Amerikanern aus der Armee entlassen. Da seine Wohnung in Berlin zerstört ist, geht er nach Hofheim/ Ts. und kann dort, durch Vermittlung von Hanna Bekker vom Rath, ein kleines Atelierhaus beziehen. Fruchtbare Kontakte u. a. mit Ernst Holzinger, dem Direktor des Städelschen Kunstinstituts, und dem Schriftsteller Fritz Usinger. Beginn der Werkperiode der "Hekate–Bilder" (1945–48).

1942 – Nay als Kartenzeichner in Le Mans Sept. 1943 – Nay, Hans Lühdorf und Ernst Jünger
1946 › 1949

1946 Erste Nachkriegsausstellungen bei Günther Franke in München und bei Gerd Rosen in Berlin. Begegnung mit Elisabeth Kerschbaumer, seiner späteren Frau.

1947 Einzelausstellungen in der Galerie Vömel, Düsseldorf, bei Werner Rusche, Köln, im Kunstverein in Hamburg, in der Overbeckgesellschaft Lübeck, sowie in der Galerie Franz, Berlin. Bekanntschaft mit den Sammlern Bernhard Sprengel, Herbert Kurz und Karl Ströher.

1948 Beteiligung an der Biennale in Venedig. Bekanntschaft mit dem Sammlerehepaar Günther und Carola Peill.

1949 Nach einvernehmlicher Scheidung von Elly Nay Eheschließung mit Elisabeth Kerschbaumer. In Worpswede entsteht die erste große Graphikserie, zehn Farblithographien, verlegt bei Michael Hertz, Bremen. Ausstellung in der Städtischen Kunsthalle Mannheim (mit Fritz Winter) sowie im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt a. M.

1946 – Nay im Gespräch mit Ernst Gosebruch (im Hofheimer Atelier) 1947/48 – Nays Atelierhaus in Hofheim 1947 – In Hofheim 1947 – Nays Atelier in Hofheim
1950 › 1953

1950 Erste Retrospektive in der Kestner-Gesellschaft in Hannover.

1951 Erstmals wieder in Berlin. Trifft dort den Bildhauer Hans Uhlmann und den Kunstkritiker Will Grohmann, denen er freundschaftlich verbunden bleibt. Im Oktober Übersiedlung nach Köln. Bezieht eine Dachwohnung in der Wiethasestrasse in Köln–Braunsfeld.

1952 Beginn der Werkperiode der "Rhythmischen Bilder" (1952–53). Retrospektivausstellung anlässlich seines 50. Geburtstages im Haus am Waldsee in Berlin. Kunstpreis der Stadt Köln. Karl Ströher–Preis, Darmstadt.

1953 Nay zeichnet einen abstrakten Film ("Eine Melodie – Vier Maler", Regie: Herbert Seggelke) mit Jean Cocteau, Gino Severini und Hans Erni. Im Herbst drei Monate Gastdozentur an der Landeskunstschule Hamburg. Einzelausstellungen im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf, im Kunstverein Bremen, und im Frankfurter Kunstverein, Steinernes Haus, Frankfurt a. M.

1952 – Mit seiner zweiten Frau Elisabeth 1952 – Mit seinen Holzschnitten von 1952 1952 – In seinem Kölner Atelier in der Wiethasestrasse
1954 › 1959

1954 Beginn der Werkperiode der "Scheibenbilder" (1954–62), in denen die Kreisform der Scheibe in allen Abwandlungen zum dominierenden Bildmotiv wird. Im Sommer Aufenthalt in Løkken (Dänemark), wo eine Reihe großformatiger Aquarelle entsteht.

1955 Publikation der manifestartigen Schrift "Vom Gestaltwert der Farbe". Lichtwark-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg. Teilnahme an der documenta I in Kassel wie auch der Biennale in São Paulo. Erste Ausstellung in New York (Kleemann Galleries). Retrospektive im Kunstverein in Hamburg und in der Kestner–Gesellschaft, Hannover.

1956 Einzelausstellung im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig. Für das Chemische Institut der Universität Freiburg/ Br. malt Nay ein großes Wandbild ("Das Freiburger Bild", 255 x 655 cm). Ernennung zum Mitglied der Akademie der Künste, Berlin. Großer Preis des Landes Nordrhein-Westfalen für Malerei.

1957 Im Februar Aufenthalt in Crans sur Sierre, wo Aquarelle entstehen. In Paris mietet er ein Atelier und druckt bei Georges Visat eine Serie von fünf farbigen Aquatinten, die Michael Hertz verlegt. Beteiligung an der Ausstellung "German Art of the Twentieth Century" im Museum of Modern Art, New York.

1957 1958 – Mit Elisabeth in Crans sur Sierre 1958 – Nay in seinem Atelier
1960 › 1962

1960 Retrospektive in der Kunsthalle Basel durch Arnold Rüdlinger. Publikation der Nay–Monographie von Werner Haftmann. Guggenheim Preis, New York (deutsche Sektion). Im Sommer entstehen Aquarelle auf der Insel Ischia. Einzelausstellung in der New London Gallery, London.

1961 Einzelausstellung in der Galerie Knoedler, New York. Bekanntschaft mit dem Kunsthändler Harry Brooks. Reise durch die USA.

1962 Große Retrospektive zum 60. Geburtstag im Museum Folkwang in Essen. Weitere Einzelausstellung in der Galerie Knoedler, New York. Reise nach New York, Washington und Boston.

1962 – Nay aquarellierend im Urlaub auf Ischia 1963 – Nay vor Augenbildern in seinem Atelier
1963 › 1965

1963 Beginn der Werkperiode der "Augenbilder" (1963–1964). Reise nach den USA und Mexiko. Besuch bei Paul Westheim in Mexico–City. Einzelausstellung zum 40–jährigen Bestehen der Galerie Günther Franke, München.

1964 Auf Anregung von Arnold Bode entstehen im Kölner Atelier die drei großen sogenannten "documenta–Bilder", die auf der documenta III in Kassel an der Decke hängend präsentiert werden (heute als Dauerleihgabe im Bundeskanzleramt, Berlin). Einzelausstellungen bei Knoedler in New York und Paris. Im Sommer entstehen Aquarelle auf Mykonos. Weitere Einzelausstellungen, u. a. Sonderausstellung von Zeichnungen und Aquarellen auf der "I. Internationalen der Zeichnung" in Darmstadt.

1965 Beginn der Werkperiode der "Späten Bilder" (1965–1968). Im Sommer Aquarelle auf Kreta. Einzelausstellungen bei Günther Franke in München und in der Galerie Holst Halvorsen in Oslo. Druck der Aquatintafolge "Über den Menschen" bei Georges Visat in Paris.

Um 1964 – Nay vor seinem Atelierhaus in Bayern 1965 – Beim Drucken mit George Visat in Paris
1966 › 1968

1966 Reisen nach Marokko, New York, Los Angeles, Hawai, Japan und Hongkong. Große retrospektive Ausstellung im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart.

1967 Einzelausstellung der neuesten Bilder in der Galerie Günther Franke in München und in der Galerie im Erker, St. Gallen. Druck von vier Lithographien in der Erker–Presse. Einzelausstellungen in der Akademie der Künste, Berlin, in der Städtischen Kunsthalle Mannheim und im Museum des 20. Jahrhunderts in Wien. Im Sommer entstehen Aquarelle in Ronchi, Italien. Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

1968 Im Februar letzte Reise nach Berlin zur Uhlmann–Ausstellung. Vollendung der Entwürfe für das "Keramische Wandbild" des Kernforschungszentrums Karlsruhe (330 x 935 cm, Werkstatt: Jörg v. Manz). Anfang April entsteht das letzte Bild "Weiß–Schwarz–Gelb".

Am 8. April 1968 stirbt Ernst Wilhelm Nay an Herzversagen in seinem Haus in Köln.

1967 – Nay mit Jean Cassou in der Galerie im Erker, St. Gallen 1967 – Nay in seinem Atelier 1968 – Im Atelier

DAS DIGITALE Werkverzeichnis

Ernst Wilhelm Nay ist einer der bedeutendsten Künstler der zweiten Generation der Moderne. Mit seinem vom gegenständlichen zum abstrakten Bild fortschreitenden Œuvre schlägt er eine Brücke vom Expressionismus zur freien Setzung der Farbe, die er in höchster Meisterschaft beherrschte. In den Späten Bildern Nays, die auch wieder Assoziationen an Figürliches erlauben, schließt sich der Kreis dieses zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion virtuos oszillierenden Werks, in dessen Mittelpunkt bei aller Abstraktion der Mensch stand.

Nays Werk auf Papier ist mit über 6000 Aquarellen, Gouachen und Zeichnungen ungleich größer als das seiner Gemälde. Als eigenständige Schöpfungen von gleichem Rang verkörpern sie so etwas wie die "Tagebücher" seinere, die er unermüdlich zu Papier brachte. In ihrer geradezu seriellen Vielzahl und Variationsbreite lassen sie interessante Rückschlüsse auf Nays Arbeitsweise zu und dokumentieren, zusammen mit den Ölgemälden, die Entfaltung und den Anspruch des Künstlers.

Werkphasen

Frühe Bilder 1922 › 1933

Die frühen Bilder Nays sind Stufen seiner Selbstfindung, autodidaktisch gemalte Landschaften und Portraits seiner engeren Umgebung, unter denen das "Bildnis Franz Reuter" von 1925 als erstes Zeugnis seiner herausragenden Begabung flächiger Farbgestaltung gilt. Bereits zu dieser Zeit fällt auf, dass Nay nicht an naturalistischer oder psychologischer Beschreibung festhält, sondern das eigentlich Malerische sucht. Seine Anlage zur Abstraktion erweist sich in den Details der Bilder.

Um die ersten intuitiven Schritte in eine eigenständige Malerei zu verstehen, sollte man sich die naive, temperamentvolle, aber gleichzeitig disziplinierte Persönlichkeit Nays vergegenwärtigen und seine Herkunft aus einer preußischen Beamtenfamilie. Kindheit und Jugend werden durch den Ersten Weltkrieg geprägt. Mit zwölf Jahren verliert er den Vater, der 1914 in Belgien fällt. Kurz danach kommt Nay in das Internat Schulpforta in Thüringen, damals eine der besten Schulen Deutschlands, wo er 1921 das Abitur ablegt. Die Mutter, als Kriegerwitwe mit sechs Kindern alleinstehend und durch die nachfolgende Inflation verarmt, bringt kein Verständnis für den Wunsch des Sohnes auf, Maler zu werden. Nay, der sich als Buchhandelsgehilfe, als Filmkomparse und mit anderen Gelegenheitsarbeiten sein Geld verdient, nutzt jede freie Stunde, um zu malen. Abends besucht er einen Kurs für Aktzeichnen an der Kunstgewerbeschule.

CR 29-002

Mit dem "Bildnis Franz Reuter" stellt er sich schließlich bei Carl Hofer vor, der seine Begabung sofort erkennt und ihm ein Stipendium für seine Malklasse an der Berliner Akademie verschafft. Zum ersten Mal kommt Nay in ein musisches Milieu, doch durch die gänzlich andere malerische Ausrichtung seines Lehrers fühlt er sich nicht gefördert, sondern verliert sogar während der dreijährigen Ausbildung seine künstlerische Unbefangenheit. Zum Meister-Schüler Hofers avanciert, verlässt er 1928 die Akademie.

CR 139
dünen- und fischerBILDER 1934 › 1936

Nach der vom Surrealismus beeinflussten Periode der frühen dreißiger Jahre sucht Nay mit seinen mythischen Tierbildern um 1934, die den Dünen- und Fischerbildern vorangehen, einen neuen Weg der Bildgestaltung. Mit der Beobachtung der Tiere stellt sich die Ur-Frage: Wie weit sind sie dem Menschen ähnlich, was unterscheidet ihn vom Tier? Aus diesem Erlebnis der Gegenüberstellung erwächst Nay eine tiefe malerische Selbstfindung, die ihn zu dem in seiner Kunst einmaligen Thema von Tierbildern führt. Symbolformen wie der Kreis als Sonnen- oder Mondzeichen, wie die Sichelform des gekrümmten Tiergehörns, aber auch die Erdfarben im Kontrast zu Rosa und Rot und dem Graublau des Himmels weisen auf den chthonisch-kosmischen Charakter, den Nay seinen Bildern dieser Jahre gibt. Die Farben stehen flach nebeneinander, begleitet von schwarzen Liniengefügen, die die Gegenständlichkeit der Tierformen noch mehr verfremden.

Eine andere Elementarerfahrung wird in Nays Reihe der "Dünenbilder" von 1935 sichtbar. Angeregt durch Sommeraufenthalte an der Ostsee, wo er ein einfaches Leben mit den Fischern führt, erkennt Nay im ständigen Auf und Ab des Wellengangs eine Urform der Dynamik. Schon in prähistorischer Zeit gilt die Wellen- oder Schlangenlinie mit ihren abwechselnd nach oben und unten schwingenden Bögen als ein Zeichen der ewigen Bewegung von Tod und Wiedergeburt. Ganz unspekulativ - aus der reinen Anschauung - überträgt Nay diesen Formenduktus der Bewegung auf Dünen- und nächtliche Meerbilder.

In zahlreichen Rohrfederzeichnungen der Jahre 1935-1936, die die Beobachtung der Ein- und Ausfahrten der Boote und die Tätigkeit der Fischer in freie Linienkunst übersetzen, bereitet Nay seine sogenannten "Fischerbilder" dieser Jahre vor.

CR 35-020

Auch in ihnen ist die Dynamik, die Bewegung der Dünung, aber auch die in vertikaler Richtung kontrastierende Bewegung der Bootsmasten und Segel, das prägende Element. Dazu kommt eine für diese Bilder typische, stark expressive Farbigkeit, die aus hellen und dunklen Blautönen, einem dunklen Krapplackrot und einem kühlen Rosa, dazu warmen Brauntönen, dem Schwarz und dem Weiß besteht. Die Fischer auf den Booten werden durch kugelhafte oder dreieckige Kopfformen der Figuren abstrahiert. Ernst, aber auch Naivität liegen in diesen Bildern, und manches verkündet in der mitreißenden Offenheit und Passion die geniale Begabung des jungen Malers, der trotz Verfemung und ohne Aussicht auf öffentliche Anerkennung in politisch widriger Zeit sein Ziel, zu sich selbst zu finden, unaufhörlich weiter verfolgt.

CR 171
Lofoten-Bilder 1937 › 1938
und Bilder von 1939

Durch den programmatischen Zugriff der Nationalsozialisten auf die Kunstpolitik wuchsen Not und Leid jener kompromisslosen Künstler, die sich den Vorstellungen der Nazis nicht beugten. Zu ihnen gehörte auch Nay, von dem zehn Werke aus Museumsbesitz beschlagnahmt wurden und der mit zwei Bildern auf der Schand-Ausstellung "Entartete Kunst" vertreten war.

Zu den materiellen Sorgen dieser Jahre kamen die seelischen Belastungen. Die freiheitliche Atmosphäre der Kunststadt Berlin war zerstört, Kontakte waren unterbunden, Ausstellungen verboten, Freunde - wie Ernst Gosebruch und C. G. Heise - schon 1933 aus ihren Museumsämtern in Essen und Lübeck entlassen. Niemand wusste, wie lange die schlimme Zeit des Unrechts fortdauern würde. Aus dieser bedrückenden Situation, in der Nay der Vereinsamung und Hoffnungslosigkeit ausgesetzt war, half C.G. Heise. Er schrieb an den ihm befreundeten Edvard Munch und bat ihn, dem begabten jungen Maler Nay einen Aufenthalt in Norwegen zu gewähren. So konnte Nay im Sommer 1937 nach Oslo reisen, besuchte Munch in Skøjen und fuhr anschließend die norwegische Küste hinauf bis zu den Lofoten, einer Inselgruppe nördlich des Polarkreises. Er fand sich hier einer Natur gegenüber, die weitgehend seiner eigenen entsprach. Mit diesem Erlebnis brach seine Anlage zur Farbe ganz auf und kam in den "Lofoten-Bildern" zur vollen Entfaltung.

In abstrakt gehaltenen Aquarellen, die Ausschnitte der Fermate der Landschaft frei übersetzen, bereitet Nay seine Lofoten-Bilder vor, die erst nach seiner Rückkehr im Berliner Atelier entstehen. Mit dem Erlös einer Ausstellung, die der Kunsthändler Holst Halvorsen mit einer Anzahl von Lofoten-Aquarellen im Winter 1937 in Oslo veranstaltet, kann Nay im Jahr 1938 ein zweites Mal nach Norwegen reisen.

CR 37-016

Kühn setzt Nay anstelle von Wolken starkfarbige Flecke in die blauen Himmel der Landschaften, die in der Relation mit den übrigen Farben des Bildes die räumliche Hintergrundwirkung des Himmels aufheben. Menschliche Figuren werden zu expressiven Farbsigneten, Landschaft und Figur sind hier gleichwertige Elemente der chromatischen Bildgestaltung. Nay, der die Maler ihrem Wesen nach in Jäger, Fischer und Bauern einteilt, zählte sich selbst immer zu den Fischern.

Die reiche Ernte, die Nay in seinen "Lofoten"-Bildern und -Aquarellen dokumentiert, gilt nicht allein als ein erster Höhepunkt seiner Malerei, sondern auch als Zeichen einer geistigen Konzentration und Unbeirrbarkeit in jener kunstfeindlichen Zeit. - Noch einmal, im Jahr 1939, kann Nay ins Ausland reisen, ans Schwarze Meer nach Bulgarien. Durch den bevorstehenden Ausbruch des Krieges muss er jedoch das Land vorzeitig verlassen, und so bleibt die künstlerische Ausbeute gering. Im Anschluss arbeitet Nay in Berlin an einer Serie kleinformatiger Figurenbilder. In diesen Strandbildern fällt eine veränderte Farbigkeit in milden Tönen von hellem Gelb, Ocker und Rosa auf, eine Introversion nach der Extroversion der "Fischer-" und "Lofoten-Bilder". Das Thema sich bewegender Menschen wird in rhythmisch-dynamische Abstraktionen aufgelöst.

CR 215
Frankreich-bilder 1940 › 1944

1940 ist Nay als Infanteriesoldat in Südfrankreich stationiert, anschließend wird er in die Bretagne versetzt, zunächst in das kleine Städtchen Auray. Dort begegnet er dem Kunstfreund und Sammler Hans Lühdorf (1910-1983), der ihn 1942, kurz bevor Nays Truppe nach Russland abkommandiert wird, als Kartenzeichner zu einem Armeestab nach Le Mans holt. In seiner spärlichen Freizeit malt Nay insgeheim an kleinen Aquarellen, den Vorboten eines Zyklus von Gouachen und kleineren Ölbildern, die in ihrer malerischen Dichte und mininaturhaften Kostbarkeit potenziert ein Stück Freiheit seines beengten Daseins zum Ausdruck bringen.

Die meisten Werke zeigen thematisch legendäre Szenen, in denen abstrahierte Figuren in ein überpersönliches, tragisches oder euphorisches Geschehen eingebunden erscheinen. Auch die Bildtitel wie "Eduards Tod", "Der Einsame ", "Der Engel" oder "Aënors Hochzeit" reflektieren die Gleichzeitigkeit von Todes-Nähe und Lebensfülle. Die eigenartig gestalteten Kopfformen und die durch einen Strich als geschlossen markierten Augen erinnern an Totenschädel.

Im Gegensatz zu diesen Memento mori empfindet man die harmonisch-warme Farbgebung dieser Bilder, in denen Nay erstmalig das Gelb als dominante Farbe wählt und in der Kombination mit hellem Rot einen leuchtenden, lebensvollen Farbklang erreicht. Das Brennende dieser Feuerfarben mildert Nay häufig durch eine Skala von Braun- und Grüntönen. Um die sonst perspektivisch erscheinenden Zwischenräume seiner Bildkompositionen flächig zu überbrücken, erfindet Nay ein Motiv abwechselnd sich wiederholender Schachbrettmuster.

CR 43-008

In zahlreichen kleinförmigen Zeichnungen übt er sich in seinen neuen Bildvorstellungen, die in den Gouachen und - den Umständen entsprechend - nur wenigen Ölbildern ihre reife Ausformung erfahren.

Zudem erfährt Nay in Le Mans eine weitere Ambivalenz seiner Lebenssituation. Er, der im eigenen Lande als "entarteter" Maler verfemt ist, erlebt hier im besetzten Frankreich wohltuende Hilfsbereitschaft, Freundschaft und eine unerwartete Wertschätzung seiner Malerei durch französische Intellektuelle, in deren Kreis er durch Hans Lühdorf eingeführt wird. Der Amateurbildhauer Pierre de Térouanne stellt sein Atelier zur Verfügung, in dem Nay während seiner dienstfreien Zeit ungestört arbeiten kann, und er besorgt Mal- und Heizmaterial.

Die Worte der Zuversicht und des Selbstvertrauens, die Nay 1939 kurz vor Ausbruch des Krieges an Günther Franke richtete, fanden ihre Bestätigung: "Es ist mein fester Glaube immer gewesen, dass ich nicht eher untergehen soll, als bis meine Arbeit getan ist."

CR 324
Hekate-bilder 1945 › 1948

Unmittelbar nach Kriegsende im Mai 1945 wird Nay als Obergefreiter aus der Armee entlassen. Berlin liegt in Trümmern. Nays Wohnung ist von Bomben zerstört, so wählt er als vorläufige Bleibe das Taunusstädtchen Hofheim bei Frankfurt a. Main, in dem er Freunde hat. Bald bezieht er dort ein verwaistes Atelierhaus und beginnt zu malen.

Für Nay bedeutet das Ende des Krieges nicht die Stunde Null, sondern die ersehnte Freiheit, endlich ohne Beeinträchtigung das während Nazidiktatur und Krieg nur sporadisch und im Verborgenen geschaffene Werk fortzusetzen. Ängste und Schrecken der Vergangenheit, die innere und äußere Verwüstung unseres Landes, persönliche Erlebnisse dessen, was der Krieg gegeben, was er genommen, reifen in der Phantasie Nays zu Bildern aus, die diese Erschütterungen in abstrakten Metaphern zum Ausdruck bringen. Das für alle Werkepochen Nays verwandelt wiederkehrende Formvokabular von Kreis-, Spindel-, Schachbrett- und Handformen ist in den "Hekate-Bildern" sichtbar eingewoben in verschlüsselte Figuren- und Landschaftsassoziationen. Eruptiv oder verhalten, pastos in dunkler oder pastellfarbener Chromatik reflektieren die "Hekate-Bilder" Tragik und aufkommende Hoffnungen der Nachkriegszeit. In ihrer künstlerischen Meisterschaft lösen sie gleichzeitig alle Bedrängnis auf. Bildertitel aus dem antiken Mythos, wie "Prometheus" oder "Eurydike", aus der biblischen Geschichte, wie "Jakobsleiter" und "Lots Weib" u. a., auf die der stets ganz aus der Gegenwart lebende Nay plötzlich zurückgreift, deuten - parallel zum Sinn der Mythen - auf eine bildnerische Auseinandersetzung des Künstlers mit den überindividuellen Erfahrungen des Menschen.

CR 48-159

Da Nay seinen Bildern erst nach ihrer Entstehung Namen gibt, sind die "Hekate-Bilder" nicht als Illustrationen mythischer Legenden zu verstehen, doch weisen die Titel auf einen tieferen Ursprung, der sich hinter ihrer Schönheit verbirgt. Nach dem Bild "Tochter der Hekate" gibt der langjährige Freund und Mentor des Künstlers - Ernst Gosebruch - der ganzen Werkepoche die Bezeichnung "Hekate-Bilder".

In einer rasch aufeinanderfolgenden Reihe von Ausstellungen werden Nays Hekate-Bilder in ihrer Originalität und Ausstrahlung überraschend schnell bekannt und verstanden. In jenen spannungsreichen, lebhaften Jahren nach 1945, dem Chaos der Vergangenheit eben entronnen, spürt eine sensibilisierte Kunstöffentlichkeit die Zeitnähe dieser Bilder.

Nay sah in seiner ersten öffentlichen Rede bei der Eröffnung seiner Ausstellung in München 1946: "Malen, das heißt aus der Farbe das Bild formen, denn die Farbe ist das Leben der Malerei, Ausdruck der Ursprünglichkeit, die wiedergewonnen ist."

CR 368
Fugale bilder 1949 › 1951

"Bilder entstehen nicht im luftleeren Raum", sagt Nay. Sie machen zeitgeschichtliche und persönliche Einflüsse auf den Künstler in analoger, bildnerischer Weise sichtbar. Wenn in den "Hekate-Bildern" Nays künstlerische Verarbeitung der Kriegs- und Nachkriegsjahre erkennbar wird, so erscheinen die "Fugalen Bilder" als Neubeginn seiner Kunst. Durch Nays zweite Eheschließung 1949 verändert sich auch seine private Lebenssituation.

Im Sommer 1949 arbeitet Nay in Worpswede an einer Serie von zehn Farblithographien. Diese Technik zwingt ihn, sein Form Vokabular in seine einzelnen Elemente zu zerlegen, nach Farben getrennt auf die Lithosteine zu übertragen und im Druck wieder zusammenzufügen. Diese durch den Druckvorgang erzwungene Analyse und Synthese regen Nay zu einer formalen Verwandlung seiner Malerei an. Klar konturierte Schleifenformen ziehen jetzt arabeskenhaft über die Bildfläche, von Punkten und Dreieckformen akkordiert, die die verschlüsselten, ins Mythische eingebundenen Formen der "Hekate-Bilder" ablösen. Die Farbigkeit ist schattenlos aufgehellt, dann wieder in warmem ocker-braunen Klang gehalten. Die Titel dieser Bilderreihe, denen Nay häufig die Bezeichnung "Figurale" voransetzt, deuten an, dass seine Kunst - trotz fortschreitender Abstraktion - den Menschen zum Thema hat. Oft ist es das Motiv einer liegenden Frau, das den Anlass gab, auch von "Odaliskenbildern" zu sprechen. Nay löst diese Motivik aber nicht im gegenständlich-literarischen Sinn, sondern in einer "fugalen" Methode, die man aus der Musik als Thema der Wiederholung und Umkehrung kennt.

CR 51-403

Ähnlich setzt Nay einzelne Formkomplexe in Abwandlung und in ihrer Umkehrung ins Bild, so dass sich für diese gestalterische Ordnung der Begriff der "Fuge" oder des "Fugalen" zutreffend ergibt. Nay betont mit diesem Ausdruck, den er seinen Bildern gibt, das abstrahierende Element seiner Gestaltung.

In jenen Jahren diskutierte man leidenschaftlich die Frage der Vorherrschaft abstrakter oder darstellender Malerei. Nays Bilder zwischen 1949 und 1951 liegen genau im Schnittpunkt ungegenständlich-gegenständlicher Kunst, und doch wirkten sie damals so ungewöhnlich und fremdartig, dass sie in der Kunstöffentlichkeit weitgehend unverstanden blieben. Es zeigt die Unbeirrbarkeit seines künstlerischen Wegs, dass Nay sich von Kritik nicht verunsichern ließ, sondern Widerstand als Herausforderung annahm, die ihn zu einer Intensivierung seiner Arbeit führte und eine reiche Produktion kühner, auch großformatiger Bilder zur Folge hatte.

CR 494
Rhythmische bilder 1952 › 1953

Im Oktober 1951 verlässt Nay Hofheim im Taunus und bezieht eine bescheidene Dachwohnung im immer noch von Kriegsschäden gezeichneten Köln. Auf diesen Wechsel von einem ländlichen Nachkriegsdomizil in die urbane, lebhafte Aufbruchsituation der rheinischen Großstadt reagiert Nay mit einer neuen, nun endgültig von allen gegenständlichen Restformen befreiten Bildgestaltung.

Bestimmend für diese Bilderserie ist ein heftig bewegter Rhythmus, der sich in kleineren, vereinzelt und in Relationen gesetzten Farbformen ausdrückt, begleitet vom Takt leichter, meist schwarzer Linienstrukturen. Die Musikalität dieser Bilder spricht selbst aus Nays Titeln jener Jahre: "Vokalklang", "Silbermelodie", "Blaue Takte", "Synkopen", "Swing", "Lobgesang" u. ä.

Eine direkte musikalische Anregung war für Nay der Besuch bedeutender Konzerte neuer Musik, die ihn nicht allein mit den Klassikern wie Schönberg, Webern, Bartok, Strawinsky, Hindemith u. a. bekannt machten, sondern auch mit der damals progressiven Musik eines Boulez, Nono, Stockhausen u.a. Manche Parallele zwischen bildnerischer und musikalischer Gegenwart wurde im Gespräch mit den Komponisten bekräftigt.

Verändert sind auch die Konturen der nun nicht mehr klar begrenzten Farbfigurationen. Sie verlaufen in Spitzen und Zacken, inspiriert durch die handwerkliche Arbeit an einer Holzschnittfolge, die Nay 1951 beginnt.

CR 52-047

In der für den Holzschnitt typischen Technik entstehen beim Herausschneiden des Holzes ausgefranste Zick-Zack-Kurven. Nays formale Phantasie greift diese handwerkliche Erfahrung auf und überträgt sie in seine malerische Erfindung.

Obwohl Nay eine Professur an einer Akademie mehrfach ablehnte, übernahm er im Herbst 1953 eine zwei Monate dauernde Gastdozentur an der Hamburger Kunsthochschule. Das Lehren nahm er ernst und als Herausforderung, seine Gedanken über die eigene Kunst zu ordnen. Sein theoretisches Manifest "Vom Gestaltwert der Farbe" (München 1955) war die Frucht dieser kurzen Lehrtätigkeit.

Die ersten Reisen ins nahe gelegene europäische Ausland, nach Holland, Frankreich, England, die Schweiz und Italien öffnen Nay den Blick für eine sich nach dem Krieg neu entfaltende europäische Kultur, in der er sich mit seinen Bildern bestätigt fühlt.

CR 636
Scheibenbilder 1954 › 1962

Auf die Frage, wie er zur Gestaltform der Scheibe gekommen sei, antwortete Nay, dass für ihn die natürliche Ausbreitung einer Farbe im Prozess des Malens der Kreis sei. Versuche er, den ersten Farbfleck auf der Leinwand zu vergrößern, führe seine Hand ganz unwillkürlich den Pinsel in kreisrunder Bewegung, so dass eine Scheibe entstehe. Diese so einfache, aus dem artistischen Handwerk gewonnene Erfahrung machte er sich zum Prinzip, das ihn zu einer genialen Vereinfachung seiner Kunst führte.

In den Bildern von 1954 setzt Nay die Rundform der Scheibe in Kontrast zu rechteckigen Formketten oder hell-dunklen Schachbrettfeldern. Ab 1955 wird sie - in allen ihren Variationen - zum Hauptmotiv seiner Malerei. In der Bilderreihe von 1955/56 löst sich Nay von allen eckig-kantigen Formen. In kristallklarer, heller Farbigkeit komponiert er große und kleine Scheiben und ihre Zwischenformen zu einer bewegten Farbchoreographie auf der Fläche. Das Weiß der Leinwand bleibt nicht folienhafter Hintergrund, sondern wird als gleichwertige Farbe in die flächige Gestaltung des Bildes einbezogen. Der schwebende, spirituelle Charakter dieser Bilder wird durch einen ungewöhnlich leichten, verfließenden Farbauftrag hervorgerufen. Die Aquarelltechnik, die Nay in bewundernswerter Vollkommenheit beherrscht, inspiriert ihn in ihrer besonderen Transparenz auch in seinen Ölbildern von 1955/56.

Im Herbst 1956 malt Nay sein größtes Scheibenbild - "Das Freiburger Bild" (2,55 x 6,55 Meter) - für das Chemische Institut der Universität Freiburg. Während der Arbeit an diesem Hauptwerk kehrt Nay zum vollen, sinnlichen Klang einer vielstimmigen Farbigkeit zurück. 1957 und 1958 ist Nay für einige Monate in Paris mit dem Druck farbiger Aquatinten beschäftigt.

1961

Er mietet dort ein Atelier, und neben der Druckarbeit entstehen unter dem Eindruck des stimulierenden Lichts dieser Stadt auch Ölbilder von blühender Farbigkeit, die sich in den Arbeiten der kommenden Jahre fortsetzt.

Erste Einzelausstellungen in New York, 1956 auf der Biennale in Venedig und 1958 in Brüssel bringen Nay internationale Anerkennung. Doch lässt er sich von diesen Erfolgen nicht verführen, bei dem Erreichten stehenzubleiben, sondern beginnt um das Jahr 1961 seine bildnerische Sprache neu zu formulieren. In großen, hochformatigen Bildern durch- streicht er mit Vehemenz und in temperamentvollen

Pinselstrichen einzelne Scheibenformationen. Dieses spontane Durchkreuzen des für viele Jahre seine Malerei bestimmenden Scheibenmotivs macht ihm den Weg frei für eine neue, kraftvolle Dramatik seiner Bildgestaltung, die dann 1963, mit dem Aufkommen des Motivs der "Augen", zu einer anderen Bildfindung führt.

Nay, der sich in seiner Schrift "Vom Gestaltwert der Farbe" in einer theoretischen Begründung seiner Malerei festgelegt hat, hält sich stets mit sinngebenden, metaphorischen Ausdeutungen zurück. Um so mehr erstaunt der erst 1963 in seinen Aufzeichnungen zu findende Satz: "Der Kreis als geometrische Figur ist für die Malerei uninteressant oder er ist die Symbolform der universalen Rotation."

CR 753
Augenbilder 1963 › 1964

Mit den sogenannten "Augenbildern" schlägt Nay in seiner Kunst ein Kapitel auf, das im Verlauf seines Lebenswerks immer wieder, nun aber mit elementarer Kraft hervortritt: die Expression.

Eingeleitet wurde diese gesteigerte Ausdrucksfähigkeit bereits mit den großen Formaten der vorangegangenen Jahre, in denen Nay mit aggressiver Gestik der Lineamente das Motiv der Scheibe zu verändern sucht. In den Bildern von 1963/64 beginnt er spitz-ovale Spindelformen horizontal oder vertikal über die Scheiben zu malen. Damit entsteht ganz von selbst das Motiv des Auges. Dieses Ur-Thema, das Schauen und Angeschaut-werden vereint und in archetypischen Symbolen magische Kräfte und bannende Abwehr verheißt, aber auch Licht und spirituelle Bewusstheit symbolisiert, bedeutet für Nays völlig gegenstandslose Bildgestaltung eine gewaltige Herausforderung. Doch verzichtet er nicht auf die Assoziation der magischen Ausstrahlung dieser gegenständlichen Form, sondern bringt die Wirkung der großangelegten Augenformen seiner Bilder ins Gleichgewicht mit einer überaus bewegten, abstrakten Formsprache, die er in eine sich leidenschaftlich entfaltende Chromatik einbindet. Alle Register einer stark kontrastierenden Farbigkeit, wie auch die Betonung zart-heller und dunkelfarbiger Gegensätze bringt Nay in diesen Dialog ein und steigert damit die Vitalität und Freiheit seiner Bildgestaltung. Doch trotz der neugewonnenen und temperamentvoll eingesetzten malerischen Freiheit ist den Details und der Gesamtkonzeption dieser Bilder eine kontrollierte Ordnung eigen.

1963

In der Öffentlichkeit werden Nays neue Bilder heftig diskutiert. Auf der "documenta III" (Kassel 1964) sind drei 4x4 Meter große Hauptwerke von 1964 in einer ungewöhnlichen Hängung an der Decke präsentiert und lösen einen erregten Pressestreit aus.

Bedeutende Einzelausstellungen in New York und in Paris (1964 Galerie Knoedler), in Frankfurt a. M., Hamburg, München, Karlsruhe und Münster machen Nays Augenbilder weithin bekannt. Die zur Mitte der sechziger Jahre sich wandelnde Zeitsituation, die aufkommende Weltraumeroberung, die schwerwiegenden Beunruhigungen und politischen Erschütterungen in den Vereinigten Staaten und in Europa, die ersten Signale einer Umweltgefährdung werden von Nay reflektiert und in der künstlerischen Bewältigung seiner Augenbilder indirekt sichtbar.

CR 1128
Späte Bilder 1965 › 1968

Auf der Höhe seiner künstlerischen Lebenserfahrung unterzieht Nay seine Malerei einer letzten Klärung. Sie führt zur radikalen Vereinfachung seiner Formensprache und Verringerung seiner chromatischen Palette auf nur wenige Farben. Mit Vitalität und äußerster Disziplin unternimmt er das Wagnis, die expressiven Strukturen der "Augenbilder" aufzugeben und das Wesentliche seiner Kunst durch Reduktion zu verwirklichen. Klar begrenzte Spindelformen, Ketten runder oder ovaler Scheiben, Bogenformen und Farbbänder breiten sich nun, vertikal gerichtet, über die Bildfläche. Durch die senkrechte Betonung entsteht der Eindruck eines scheinbar unbegrenzten, transitorischen Bewegungsablaufs.

Die auffällige Wiederholung bestimmter Hauptmotive eines Bildes, wie der Streifen, die Verdoppelung oder Verdreifachung großangelegter Spindeln oder zur Kette gereihter Scheiben, verleitet zum Abzählen dieser Formelemente. Nay bringt damit die Zahl ins Spiel als verborgenes System seines Gestaltungsprozesses. Er spricht von "arithmetischer" Farbsetzung und meint auch die Wiederholung einzelner Farben in gleichbleibender Reihe. In der Zahl - der Arithmetik - sieht Nay den Gegensatz und die Ablösung des Geometrisch-Räumlichen. In Gesprächen und Aufzeichnungen gibt er der Zahl ein besonderes Gewicht, nicht als numerischer Wert, sondern als kabbalistisch-methodisches Stimulans seiner Farbgestaltung. Intuitiv nimmt Nay damit ein prägendes Element des beginnenden Computer-Zeitalters auf, das auf der Zahl basiert. Obwohl die umwälzenden Veränderungen in der Wissenschaft weder anschaulich wahrnehmbar noch bildlich erklärbar sind, transponiert Nay eine Ahnung davon in seine Malerei.

1967

Kühle, in souveräner Einfachheit gesetzte Farbakkorde bestimmen die "Späten Bilder". Eine besondere Funktion übernimmt die Farbe Weiß, die nicht mehr mit dem Pinsel aufgetragen wird, sondern durch das Aussparen der weißen Leinwand entsteht. So integriert Nay das Weiß in die absolute Zweidimensionalität der Fläche. Auch die Formen Nays wandeln sich in seinem Spätwerk zu neuem Ausdruck. In der schwellenden Form der Doppelspindel, die sich scheinbar dehnt und zusammenzieht, könnte man ein metaphorisches Zeichen für Atem - für Leben - sehen. Andere Bilder zeigen vegetabile Kernformen, wieder andere anthropomorphe Elemente. In der Großzügigkeit und der von allem Beiwerk befreiten Eigenart dieser Bilder liegen die Intensität und Spiritualität, die das Spätwerk von Nay auszeichnen.

"Es ist ein Leben wert, soweit vorzudringen, das das reale Farbbild entstehen kann und die Farbe dabei so klingt, dass ohne besondere Absicht des Künstlers Menschliches anschaubar wird, Menschliches und Kreatürliches in neuer, unbekannter Formulierung." (Nay, Oktober 1967)

CR 1303

Bibliothek

  • Einzelausstellungen

  • Gruppenausstellungen

  • Bibliographie

  • Film

  • Museen

  • Galerien

Nachstehende Liste entspricht der Aufstellung von Einzelausstellungen in Band 2 des Werkverzeichnisses der Aquarelle, Gouachen und Zeichnungen und stellt somit eine Auswahl dar. Sie wird in Richtung auf eine möglichst vollständige Übersicht über alle Einzelausstellungen Nays kontinuierlich bearbeitet und in zeitlichen Abständen ergänzt.

1937
Berlin: Ausstellungsraum Karl Buchholz. Ernst Wilhelm Nay – Bilder (Doppelausstellung mit: Hermann Scheuernstuhl. Skulpturen und Zeichnungen; 16. März – 10. April) – Faltblatt

1946
Berlin: Galerie Gerd Rosen. E. W. Nay (Mai) – Faltblatt

München: Galerie Günther Franke. E. W. Nay (Okt.) – Faltblatt

1947
Düsseldorf: Galerie Alex Vömel/ Kunstkabinett Hans Trojanski. Ernst Wilhelm Nay (Jan. – Feb.) – Faltblatt

Köln: Galerie Dr. Werner Rusche. Ernst Wilhelm Nay. Bilder, Gouachen, Zeichnungen (März)

Hamburg: Kunstverein in Hamburg. E. W. Nay. Gemälde, Aquarell, Guasch [sic], Zeichnung (Juni) = Lübeck: Overbeck-Gesellschaft (10. Aug. – 7. Sept.) – Faltblatt

1948
Köln: Galerie Dr. Werner Rusche. E. W. Nay. Bilder des Jahres 1947 (Feb. – März) – Katalog

Berlin: Galerie Franz. Ernst Wilhelm Nay (Mai) – Katalog

München: Galerie Günther Franke. Ernst Wilhelm Nay (Okt. – Nov.) – Faltblatt

1949
Mannheim: Städtische Kunsthalle. E. W. Nay – Fritz Winter. Abstrakte Malerei (Doppelausstellung; 8. Jan. – 6. Feb.)

Köln: Galerie Dr. Werner Rusche. E. W. Nay. Neue Bilder (15. März – 30. April) – Faltblatt

1950
Hannover: Kestner-Gesellschaft. E. W. Nay (Retrospektive; 2. April – 7. Mai) – Katalog

1951
München: Galerie Günther Franke. Ernst Wilhelm Nay. Bilder 1950/51, Aquarelle, Zeichnungen (April – Mitte Mai) – Faltblatt

1952
Berlin: Haus am Waldsee. E. W. Nay. Arbeiten der Jahre 1924–1952 (Retrospektive; 17. Mai – 15. Juni) – Katalog

1953
Düsseldorf: Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. E. W. Nay. Ölgemälde, Aquarelle und Graphiken (4. April – 3. Mai) = Lübeck: Overbeck-Gesellschaft (17. Mai – 21. Juni) = Bremen: Kunstverein in Bremen in der Kunsthalle Bremen (Juli – Aug.) = Frankfurt a. M.: Frankfurter Kunstverein Steinernes Haus (13. Sept. – 5. Okt.) – Faltblatt

Freiburg i. Br.: Kunstverein Freiburg. Ernst Wilhelm Nay (Retrospektive; Mai) – Katalog

1954
Köln: Galerie Der Spiegel. Ernst Wilhelm Nay. Bilder, Gouachen, Aquarelle und Zeichnungen von 1927 bis 1954 (13. Nov. – 15. Dez.) – Faltblatt

1955
Düren: Leopold-Hoesch-Museum. Ernst Wilhelm Nay. Gemälde und Aquarelle (17. Jan. – 13. Feb.)

Hamburg: Kunstverein in Hamburg (3. April – 2. Mai)

Hannover: Kestner-Gesellschaft. E. W. Nay. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen 1951 – 1955 (6. April – 8. Mai) – Katalog

1958
Ulm: Museum der Stadt Ulm (29. Juni – 23. Juli)

1959
Düsseldorf: Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. E. W. Nay (Retrospektive; 9. Jan. – 15. Feb.) – Katalog

Krefeld: Kaiser-Wilhelm-Museum, Graphisches Kabinett. Ernst Wilhelm Nay (14. Juni – 2. Aug.) – Hektographierte Ausstellungsliste

München: Galerie Günther Franke. E. W. Nay. Aquarelle, Gouaches [sic], Zeichnungen (30. Aug. – 7. Okt.) – Faltblatt

Köln: Galerie Der Spiegel. Ernst Wilhelm Nay (ab 7. Nov.) – Katalog, „geh durch den spiegel“ Folge 19/1959

1960
Frankfurt a. M.: Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath. E. W. Nay. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen von 1932 bis heute (13. April – 14. Mai) – Katalog

1961
Nürnberg: Fränkische Galerie. Ernst Wilhelm Nay. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Graphik 1935–1960 (10. Jan. – Mitte Feb.) – Faltblatt

München: Galerie Günther Franke im Arco-Palais. E. W. Nay. Handzeichnungen, Aquarelle (Mitte Okt. – Ende Nov.) – Faltblatt

1962
Essen: Folkwang Museum. E. W. Nay. 60 Jahre (Retrospektive; 15. Sept. – 21. Okt.) – Katalog

Berlin: Galerie Springer. E. W. Nay. 1945–1962. Bilder, Gouachen, Aquarelle, Zeichnungen (25. Sept. – 21. Okt.) – Katalog

Lübeck: Overbeck-Gesellschaft. Ernst Wilhelm Nay. Zeichnungen, Aquarelle, Lithographien, Aquatinten, Farbholzschnitte aus den Jahren 1938–1962 (4. Nov. – 2. Dez.)

1963
Baden-Baden 1963: Galerie Dr. Ernst Hauswedell. Ernst Wilhelm Nay. Aquarelle, Zeichnungen, Graphik aus den Jahren 1947 bis 1963 (22. Aug. – 30. Sept.)

1964
Darmstadt: Mathildenhöhe Darmstadt. I. Internationale der Zeichnung. Sonderausstellung Ernst Wilhelm Nay (12. Sept. – 15. Nov.) – Katalog

1966
Stuttgart: Württembergischer Kunstverein. E. W. Nay (Retrospektive; 12. Nov. – 25. Dez.) = Berlin: Akademie der Künste (13. Jan. – 12. Feb. 1967) = Mannheim: Städtische Kunsthalle (4. März – 16. April 1967) – Katalog

1967
Wien: Museum des 20. Jahrhunderts. E. W. Nay (Retrospektive; 15. April – 15. Mai) – Katalog

St. Gallen: Galerie im Erker. Ernst Wilhelm Nay (25. Nov. – 31. Jan. 1968) – Katalog

1969
Köln: Wallraf-Richartz-Museum. E. W. Nay (Retrospektive; 18. April – 8. Juni) = Berlin: Nationalgalerie (20. Juni – 28. Juli) = Frankfurt a. M.: Städelsches Kunstinstitut (8. Aug. – 21. Sept.) = Hamburg: Kunstverein in Hamburg (4. Okt. – 16. Nov.) – Katalog

Bielefeld: Kunsthalle. Richard Kaselowsky-Haus. Nay. Aquarelle (Retrospektive; 23. Juni – 3. Aug.) = Saarbrücken: Saarland Museum (18. Aug. – 21. Sept.) – Katalog

1972
Köln: Kölnischer Kunstverein. Nay (28. Okt. – 7. Jan. 1973) = Bremen: Kunsthalle Bremen (4. Feb. – 18. März 1973) – Katalog

1973
München: Galerie Günther Franke. 50 Jahre Galerie Günther Franke. Nay. Bilder, Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen, Graphik aus Sammlung und Galerie Günther Franke (20. Okt. – 22. Dez.) – Katalog und Katalogbuch

1975
Köln: Galerie Orangerie-Reinz. Ernst Wilhelm Nay. Gemälde, Gouachen, Zeichnungen, Graphiken (11. April – 31. Mai) – Faltblatt

Stuttgart: Kunsthaus Schaller KG. Ernst Wilhelm Nay. Die Druckgraphik. (24. April – 20. Mai)

1976
Frankfurt a. M.: Galerie Herbert Meyer-Ellinger. E. W. Nay – Das kleine Format. Zeichnungen aus Le Mans 1942–44 und Hofheim 1945–51 (26. Sept. – 6. Nov.) – Katalog

Höchst: Jahrhunderthalle Hoechst. Nay – Zeichnungen (Retrospektive; (26. Sept. – 24. Okt.) = Kassel: Neue Galerie (11. Dez. – 30. Jan. 1977) = Tübingen: Kunsthalle Tübingen (18. Feb. – 20. März 1977) = Köln: Galerie Der Spiegel (1. Juli – 15. Aug. 1977) = Detmold: Lippische Gesellschaft für Kunst, Schloß Detmold (16. Okt. – 13. Nov. 1977) – Katalog

1977
München: Staatliche Graphische Sammlung. Ernst Wilhelm Nay. Aquarelle und Gouachen (Retrospektive; 15. Sept. – 6. Nov.) = Karlsruhe: Staatliche Kunsthalle (10. März – 16. April 1978) – Katalog

1979
Frankfurt a. M.: Galerie Herbert Meyer-Ellinger. E. W. Nay. Arbeiten auf Papier: Skizzen – Aquarelle 1949–1967 (13. Okt. – 24. Nov.) – Katalog

1980
München: Galerie Schellmann & Klüser. E. W. Nay – Arbeiten auf Papier 1948–1968 (26. Juli – 15. Sept.)

1981
Leverkusen: Städtisches Museum Schloß Morsbroich. E. W. Nay. Zeichnungen (Retrospektive; 26. März – 10. Mai) – Katalog

Köln: Galerie Orangerie-Reinz. Ernst Wilhelm Nay. 1902–1968 (1. Juni – 30. Sept.) – Katalog

1984
Berlin: Galerie Michael Haas. Ernst Wilhelm Nay. 1902–1968 (Sept. – Okt.) – Katalog

1987
Darmstadt: Galerie Sander. Ernst Wilhelm Nay. Ölgemälde, Aquarelle, Zeichnungen (11. Sept. – 30. Okt.) – Katalog

1990
Lübeck: Overbeck-Gesellschaft. Lofotenbilder (1. Juli – 2. Sept.) – Katalog

Köln: Museum Ludwig in der Josef-Haubrich-Kunsthalle. Ernst Wilhelm Nay Retrospektive (17. Nov. – 20. Jan. 1991) = Basel: Kunsthalle Basel (28. März – 20. Mai 1991) = Edinburgh: Scottish National Gallery of Modern Art (8. Juni – 21. Juli 1991) – Katalog

1991
London: Fischer Fine Art. Ernst Wilhelm Nay. 1902–1968. Paintings and Works on Paper (5. – 28. Juni) – Faltblatt

1992
Detmold: Lippische Gesellschaft für Kunst, Schloß Detmold. Ernst Wilhelm Nay. Gouachen 1942–67 (12. Juli – 23. Aug.)

1994
Frankfurt a. M.: Städtische Galerie im Städel. Ernst Wilhelm Nay. Die Hofheimer Jahre 1945–1951 (24. Feb. – 23. Mai) = Leipzig: Museum der bildenden Künste (9. Juni – 21. Aug.) – Katalog

Frankfurt a. M.: Galerie Herbert Meyer-Ellinger. E. W. Nay. Hekate (1945–1951). Ölbilder, Gouachen, Zeichnungen, Skizzen (17. März – 21. Mai)

1995
Weiden (Oberpfalz): Neues Rathaus. Ernst Wilhelm Nay. Arbeiten aus Privatbesitz (1. Okt. – 5. Nov.) – Faltblatt

1998
Berlin: Galerie Brusberg. Zwei Freunde: E. W. Nay und Hans Uhlmann. Bilder und Skulpturen (Doppelausstellung; 9. Mai – 18. Juli) – Katalog, Edition Brusberg, Kabinettdruck 6

Köln: Galerie Orangerie-Reinz. E. W. Nay (31. Okt. – 30. Jan. 1999) – Katalog

2000
Frankfurt a. M.: Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath. Ernst Wilhelm Nay – Hans Steinbrenner. Arbeiten aus Privatbesitz (Doppelausstellung; 5. Feb. – 25. März)

Emden: Kunsthalle in Emden. Stiftung Henri und Eske Nannen. E. W. Nay. Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen (Retrospektive; 20. Mai – 9. Juli) = Saarbrücken: Saarland Museum (6. Aug. – 8. Okt.) – Katalog

2002
Frankfurt a. M.: Galerie Herbert Meyer-Ellinger. E. W. Nay. Werke auf Papier (12. März – 26. April)

Köln: Aurel Scheibler. Ernst Wilhelm Nay (26. April – 22. Juni)

München: Galerie Fred Jahn. E. W. Nay. Werke auf Papier 1942–1962 (14. Sept. – 18. Okt.)

Köln: Galerie Orangerie-Reinz. E. W. Nay 1902–1968 (30. Nov. – 25. Jan. 2003)

Frankfurt a. M.: Graphische Sammlung im Städelschen Kunstinstitut. E. W. Nay. Zeichnung und Druckgraphik aus der Graphischen Sammlung im Städel (12. Dez. – 23. Feb. 2003)

2004
München: Staatliche Graphische Sammlung. E. W. Nay. Aquarelle und Gouachen (7. Mai – 27. Juni) = Essen: Museum Folkwang (10. Juli – 12. Sept.) = Straßburg: Musée d' Art Moderne et Contemporain (8. Okt. – 9. Jan. 2005) – Katalog

Köln: Hubertus Melsheimer Kunsthandel. Ernst Wilhelm Nay (1902 – 1968). Ölgemälde – Auf Papier (28. Okt. – 8. Jan. 2005)

2007
Stuttgart: Galerie Schlichtenmaier. Ernst Wilhelm Nay. Organismus der Farben und Formen (4. Mai – 9. Juni) – Katalog

London: Karsten Schubert. Ernst Wilhelm Nay. Early Drawings – Late Paintings (15. Juni – 24. Aug.)

2008
Köln: Hubertus Melsheimer Kunsthandel. Ernst Wilhelm Nay (1902 – 1968). Arbeiten auf Papier (Doppelausstellung mit: Martin Willing, Skulpturen; 12. Sept. – 17. Okt.)

2009
Berlin: Aurel Scheibler. Ernst Wilhelm Nay. Späte Zeichnungen und Grauaquarelle (2. Mai – 13. Juni)

Halle/ Saale: Kunstverein "Talstrasse". Ernst Wilhelm Nay. Malerei und Grafik (17. Sept. – 15. Nov.) – Katalog

2010
München: Galerie Fred Jahn. Nay. Aquarelle und Gouachen 1941 – 1967 (7. Okt. – 5. Nov.) – Katalog

2011
Düren: Leopold-Hoesch-Museum. E. W. Nay im Peill- Forum (16. Jan. – 19. Juni)

2012
Köln: Michael Werner Kunsthandel. Ernst Wilhelm Nay. Arbeiten auf Papier. Works on Paper (26. Mai – 7. Juli) = New York: Michael Werner Gallery (7. Sept. – 19. Okt.) – Katalog

New York: Mary Boone Gallery / Michael Werner Gallery. Ernst Wilhelm Nay (7. Sept. – 6./ 27. Okt.) – Katalog

Bonn: Kunstmuseum. Ernst Wilhelm Nay. Das polyphone Bild. Gouachen, Aquarelle, Zeichnungen (Retrospektive; 20. Sept. – 3. Feb. 2013) = Appenzell: Museum Liner (17. März – 16. Juni 2013) = Goslar: Mönchehaus Museum (13. Juli – 29. Sept. 2013) – Katalog

Nachstehende Liste entspricht der Aufstellung von Gruppenausstellungen in Band 2 des Werkverzeichnisses der Aquarelle, Gouachen und Zeichnungen und stellt somit eine Auswahl dar. Sie wird in Richtung auf eine möglichst vollständige Übersicht über alle Gruppenausstellungen mit Werken von Nay kontinuierlich bearbeitet und in zeitlichen Abständen ergänzt.

1926
Berlin: Preußische Akademie der Künste zu Berlin. Herbstausstellung (Nov. – Dez.) – Katalog

1927
Berlin: Preußische Akademie der Künste zu Berlin. Herbstausstellung. Aquarelle, Pastelle, Zeichnungen, Graphik, Plastik (Nov. – Dez.) – Katalog

1929
Berlin: Preußische Akademie der Künste zu Berlin. Herbstausstellung. Aquarelle, Pastelle, Zeichnungen, Graphik, Plastik (Okt. – Nov.) – Katalog

1936
Hannover: Kunstverein Hannover. 104. Große Frühjahrsausstellung (1. März – 14. April) – Katalog

1947
Dresden: Kunstausstellung Kühl. Werke von Hansheinrich Palitzsch, Ernst Wilhelm Nay, Karl Otto Götz und Hermann Glöckner (Sept.)

Baden-Baden: Kurhaus. L' Art Allemand Moderne. Deutsche Kunst der Gegenwart (Okt. – Nov.) – Katalog

1948
Frankfurt a. M.: Städtische Galerie im Städel. Sammlung Hagemann (26. Sept. – 30. Nov.)

1949
München: Central Art Collecting Point. Kunstschaffen in Deutschland (9. Juni – 17. Juli) – Katalog

1950
Hannover: Kestner-Gesellschaft. Der antike Mythos in der neuen Kunst (14. Mai – 25. Juni) – Katalog

1952
Brüssel: Palais des Beaux-Arts. L' expressionnisme dans le Musée Wallraf-Richartz de Cologne – Katalog

1954
Hannover: Kestner-Gesellschaft. Zeitgenössische Kunst aus Hannoverschem Privatbesitz (9. Mai – 13. Juni) – Katalog


Darmstadt: Hessisches Landesmuseum. Kunst unserer Zeit – Sammlung Karl Ströher (Juni – Sept.) = Kassel: Kulturhaus Ständeplatz, Kunstverein = Wiesbaden: Neues Museum, Nassauischer Kunstverein (10. Juli – 11. Sept. 1955) – Katalog

1955
Karlsruhe: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe. Kunst unserer Zeit. Neuerwerbungen 1948 – Frühjahr 1955 (26. Feb. – 15. Mai) – Katalog

Basel: Kunsthalle Basel. Moderne Sammlung des Wallraf- Richartz-Museums Köln. Sammlung Dr. J. Haubrich (5. April – 15. Mai) – Katalog

Hamburg: Hamburger Kunsthalle. Neue Erwerbungen der Hamburger Kunsthalle 1945–1955 (Juli) – Katalog

Düsseldorf: Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Sammlung Wilhelm Buller (24. Juli – Aug.) – Katalog

1956
Düsseldorf: Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Düsseldorfer Kaufleute sammeln Moderne Kunst. Ausstellung zum 125-jährigen Bestehen der Industrie und Handelskammer zu Düsseldorf (25. Mai – 15. Juli) – Katalog


New York: Grace Borgenicht Gallery / Weyhe Gallery. German Watercolors, Drawings and Prints 1905–1955. A Mid-Century Review with loans from German Museums and Galleries and from the Collection Dr. H. Gurlitt Duesseldorf (ab 28. Mai) = Cambrigde: Busch-Reisinger Museum der Harvard University (Okt.) = San Francisco: M. H. de Young Memorial Museum (Wanderausstellung der American Federation of Arts und der Bundesrepublik Deutschland) – Katalog

Köln: Galerie Der Spiegel. Handzeichnungen (31. Mai – 30. Juni) – Faltblatt

Köln: Wanderausstellung des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. Deutsche Aquarelle und Zeichnungen seit 1900 (ab Sept.) – Katalog

1957
Halle (Saale): Staatliche Galerie Moritzburg. Von Menzel bis Picasso. Handzeichnungen und Graphik des 20. Jahrhunderts aus eigenen Beständen (7. April – 29. Juli) – Katalog (Schriftenreihe der Staatlichen Galerie Moritzburg, Halle, Heft 12)

Wiesbaden: Städtisches Museum, Gemäldegalerie. Moderne Kunst aus Wiesbadener Privatbesitz (10. Juli – 25. Aug.) – Katalog

1958
Hannover: Kunstverein Hannover. 119. Frühjahrsausstellung. Studie – Variation – Werk (23. März – 27. April) – Katalog

Recklinghausen: Städtische Kunsthalle. 20. Jahrhundert aus dem Besitz des Kunstmuseums Duisburg (26. April – 26. Mai) – Katalog

Köln: Wallraf-Richartz-Museum. Aquarelle und Handzeichnungen Sammlung Haubrich (Sept. – Okt.) – Katalog

Wuppertal: Kunst- und Museumsverein Wuppertal. Kunsthalle – Haus der Jugend, Wuppertal Barmen. Moderne Kunst in Wuppertaler Privatbesitz (12. Okt. – 9. Nov.) – Katalog

1959
Wiesbaden: Städtisches Museum. Kunst und Mythos. Sonderausstellung anläßlich der 9. Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes (9. Mai – 5. Juni) – Katalog

1960
Baden-Baden: Staatliche Kunsthalle. Deutscher Künstlerbund. Aquarelle, Zeichnungen, Plastik (6. Aug. – 2. Okt.) – Katalog

München: Städtische Galerie im Lenbachhaus. Sammlung Günther Franke (9. Sept. – 20. Nov.) – Katalog

1962
München: Haus der Kunst. Entartete Kunst – Bildersturm vor 25 Jahren (25. Okt. – 16. Dez.) – Katalog

1963
Hannover: Kunstverein Hannover. Die Pelikan-Kunstsammlung aus dem Besitz des Hauses Günther Wagner, Hannover, Pelikan-Werke und der Familie Beindorff. (28. April bis 16. Juni) – Katalog

1964
Kassel: Alte Galerie. documenta III – Handzeichnungen (27. Juni – 5. Okt.) – Katalog

1965
München: Städtische Galerie im Lenbachhaus. Die Pelikan-Kunstsammlung aus dem Besitz des Hauses Günther Wagner, Hannover, Pelikan-Werke und der Familie Beindorff. (8. Jan. bis 7. Feb.) = Stuttgart: Württem bergischer Kunstverein (13. März – 2. Mai) – Katalog

Hannover: Kunstverein Hannover. Sammlung Sprengel (10. Okt. – 28. Nov.) – Katalog

Detroit: The Detroit Institute of Arts: The John S. Newberry Collection. Watercolors, Drawings and Sculpture Selected from the John Stoughton Newberry Bequest and Gifts (13. Okt. – 14. Nov.) – Katalog

1966
Bremen: Galerie Michael Hertz. 30 Meisterzeichnungen von Picasso bis Matta (Mitte Dez. – 10. Feb. 1967) – Faltblatt

1967
Hamburg: Kunstverein in Hamburg. Meister der Zeichnung in der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts (2. Sept. – 15. Okt.) = Frankfurt a. M.: Frankfurter Kunstverein Steinernes Haus (bis 10. Dez.) – Katalog

1969
Hannover: Kunstverein Hannover. Moderne Kunst aus Privatbesitz in Hannover. (19. Jan. – 16. Feb.) – Katalog

Frankfurt a. M.: Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath. Meisterzeichnungen und Aquarelle des XX. Jahrhunderts (19. Nov. – 24. Dez.) – Katalog

1970
Darmstadt: Hessisches Landesmuseum Darmstadt. Bildnerische Ausdrucksformen 1910–1960. Sammlung Karl Ströher (24. April – 14. Juni) – Katalog

Stuttgart: Staatsgalerie Stuttgart. Die Handzeichnung der Gegenwart (5. Juni – 30. Aug.) – Katalog

Wiesbaden: Städtisches Museum. Kunst in Hessen 1945–1970 (16. Okt. – 29. Nov.) – Katalog

1971
Düsseldorf: Städtische Kunsthalle. Kunst des 20. Jahrhunderts – Freie Berufe sammeln (25. Juni – 15. Aug.) – Katalog

1972
Ulm: Museum und Kunstverein Ulm. Sammlung Kurt und Vera Deschler. Zeichnungen und Aquarelle (20. Feb. – 9. April) – Katalog

Braunschweig: Kunstverein Braunschweig – Haus Salve Hospes. Kunstsammlung Pelikan (19. März bis 30. April) – Katalog

Kassel: Kasseler Kunstverein. Die Moderne in Deutschland. Zeichnungen und Aquarelle aus dem Besitz hessischer Museen (5. Aug. – 15. Sept.) – Katalog

1974
Bonn: Rheinisches Landesmuseum. Kunst unserer Zeit. Neuerwerbungen der letzten Jahre (27. März – 5. Mai) – Katalog

1975
Berlin: Akademie der Künste. Als der Krieg zu Ende war. Kunst in Deutschland 1945-1950 (7. Sept. – 2. Nov.) – Katalog

1976
München: Galerien Maximilianstrasse München. Handzeichnungen. Gemeinsame Ausstellung der Galerien in der Maximilianstrasse (1. April – 15. Mai) – Katalog


Köln: Wallraf-Richartz-Museum und Museum Ludwig. Ausstellung der Stiftung und Sammlung Günther und Carola Peill (12. Mai – 25. Juli) – Katalog

Berlin: Galerie Pels-Leusden. Das Liebespaar in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Gemälde, Pastelle, Aquarelle, Handzeichnungen, Graphik und Plastik (22. Nov. – 22. Jan. 1977) – Faltblatt

1978
Aachen: Suermondt Ludwig Museum. Klassiker der Moderne. Bilder aus Privatbesitz (ab 5. Nov.; Dauerausstellung) – Katalog

1980
Lübeck: Museum für Kunst- und Kulturgeschichte. Die Künstlerfreunde Carl Georg Heises. Meisterwerke der Graphik 1900–1950 (Mai) – Katalog

1981
Essen: Galerie Neher. Gemälde, Aquarelle, Graphik von Otto Dix, HAP Grieshaber, Erich Heckel, Joan Miró, E. W. Nay, Christian Rohlfs, Karl Schmidt-Rottluff (ab Mai) – Katalog

Ludwigshafen am Rhein: Wilhelm-Hack-Museum. Sammlung Lütze II. Kunst des 20. Jahrhunderts aus Süddeutschland (23. Aug. – 4. Okt.) – Katalog

1982
Berlin: Galerie Pels-Leusden. Der Mensch und die Arbeit (30. Aug. – 6. Nov.) – Katalog

1983
Düsseldorf: Galerie Vömel. 33 Zeichnungen. Handzeichnungen des 20. Jahrhunderts (1. Feb. – Ende März) – Katalog

Berlin: Akademie der Künste. Grauzonen – Farbwelten. Kunst und Zeitbilder 1945–1955 (20. Feb. – 27. März) – Katalog

Köln: Museum Ludwig. Stiftung Günther und Carola Peill Köln 1983 (23. Feb. – 10. April) – Katalog

München: Museum Villa Stuck. Hommage à Günther Franke (1. Juli – 18. Sept.) – Katalog

Frankfurt a. M.: Frankfurter Kunstverein, Steinernes Haus am Römerberg. Kunst nach 45 aus Frankfurter Privatbesitz (7. Okt. – 27. Nov.) – Katalog

London: Goethe-Institut London. The Art of German Drawing II – 20th Century Drawings (21. Okt. – 13. Dez.) – Katalog

1984
Berlin: Galerie Pels-Leusden. Schwebend – Heiter. Gemälde, Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen, Graphik, Skulpturen und Objekte (30. Jan. – 24. April) – Katalog

Berlin: Galerie Pels-Leusden. Edwin Redslob zum 100. Geburtstag (6. Sept. – 6. Okt.) – Faltblatt

Höchst: Jahrhunderthalle Hoechst. Privatbesitz Hofheim. Sammlung Hanna Bekker vom Rath (14. Okt. – 21. Nov.) = Leverkusen: Erholungshaus der Bayer AG (10. März – 14. April 1985) – Katalog

1985
Bremen: Graphisches Kabinett W. Werner KG. Accrochage (März – April)

Bremen: Kunsthalle Bremen. Kunst des 20. Jahrhunderts aus privaten Sammlungen im Lande Bremen (30. Juni – 15. Sept.) – Katalog

Baden-Baden: Staatliche Kunsthalle. Das Aquarell von Dürer bis Nay. Meisterwerke aus sechs Jahrhunderten aus dem Besitz der Kunsthalle Bremen (10. Aug. – 29. Sept.) – Katalog

1986
Köln: Galerie Orangerie-Reinz: 50er Jahre – Katalog

Oldenburg: Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Das Tier in der Kunst – Katalog

1987
Essen: Galerie Neher. Blickpunkte VI (22. Feb. – 24. April) – Katalog

Essen: Galerie Neher. Blickpunkte. Deutsche Kunst im 20.Jahrhundert (ab 20. Sept.) – Katalog, Band 1

1988
Essen: Galerie Neher. Die Kunst der Aquarelle (1920–1987) (28. Feb. – 29. April) – Katalog

Essen: Galerie Neher. Deutsche Kunst in den 50er und 60er Jahren. Graphiken, Aquarelle, Gemälde, Skulpturen (12. Juni – 27. Aug.) – Katalog

München: Staatliche Graphische Sammlung München. Zeichenkunst der Gegenwart. Sammlung Prinz Franz von Bayern (21. Sept. – 18. Dez.) – Katalog

London: Goethe Institut London. The Art of German Drawing VI – Willi Baumeister, Ernst Wilhelm Nay, Werner Heldt, Richard Oelze (4. Nov. – 10. Dez.) – Katalog

1989
Hamburg: Hamburger Kunsthalle. Von Dürer bis Baselitz. Deutsche Zeichnungen aus dem Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle (10. März – 23. April) – Katalog

Köln: Museum Ludwig. Meisterblätter aus der Sammlung Josef Haubrich. Zum 100. Geburtstag des Sammlers (21. April – 2. Juli) – Katalog

Nürnberg: Museum Industriekultur Nürnberg. So viel Anfang war nie. Deutsche Städte 1945 bis 1949 (12. Mai – 20. Aug.) = Berlin: Hamburger Bahnhof (ab 13. Okt.) = Fulda: Museum Fulda (1990) – Begleitbuch

Köln: Galerie Orangerie-Reinz. 30 Jahre Galerie Orangerie-Reinz 1959–1989 (23. Sept. – 31. Okt.) – Katalog

Bremen: Galerie Cornelius Hertz. Picasso, Nay, Böhm, Hertz (1. Dez. – 22. Dez.) – Faltblatt

1990
Darmstadt: Kunsthalle. Expressionistische Ansichten aus der Sammlung Hanna Bekker vom Rath (8. Juli – 9. Sept.) – Katalog Berlin: Kunsthandlung Pels-Leusden. 40 Jahre Kunsthandlung Pels-Leusden. Ausgewählte Werke (9. Sept. – 10. Nov.) – Katalog

1991
Essen: Galerie Neher. Bild Skulptur Raum. 11 deutsche Künstler in 11 Räumen (2. Feb. – 27. März) – Katalog

1992
Essen: Galerie Neher. Auf Papier. Deutsche Moderne von Ackermann bis Winter ( 25. Jan. – 7. März) – Katalog

Cambridge: Harvard Art Museums, Busch-Reisinger Museum. Aspects of Art in West Germany 1945–1965 (22. Aug. – 18. Okt.)

Ulm: Ulmer Museum. Sammlung Kurt und Vera Deschler – die ersten zwanzig Jahre (30. Aug. – 11. Okt.) = Stuttgart, Galerie Landesgirokasse (10. Nov. – 31. Dez.) – Katalog

1993
Düren: Leopold-Hoesch-Museum. Carola Peill zu Ehren. Die Sammlung der Günther-Peill-Stiftung (4. Juli – 12. Sept.) – Katalog

1994
Cambridge: Harvard Art Museums, Busch-Reisinger Museum. East Meets West: Postwar Prints and Drawings from the Two Germanies (14. Mai – 24. Juli)

1995
Frankfurt a. M.: Schirn Kunsthalle. Auf Papier. Kunst des 20. Jahrhunderts aus der Deutschen Bank (3. März – 30. April) = Berlin: Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Photographie und Architektur (18. Mai – 2. Juli) = Leipzig: Museum der bildenden Künste (10. Aug. – 24. Sept.) – Katalog

Köln: Galerie Der Spiegel. 1945/1995 – Ein Rückblick auf 50 Ausstellungen. Bilder, Zeichnungen, Graphik, Bücher, Kataloge (5. Mai – 30. Juni)

Essen: Galerie Neher. PAPIER PUR. Klassische Moderne – Zeitgenössische Kunst (8. Sept. – 24. Okt.) – Katalog

1996
Frankfurt a. M.: Frankfurter Kunstverein. Have a good drawing! Die Sammlung Michael Loulakis (1. Dez. – 6. Jan. 1997) – Katalog

1997
München: Galerie Sabine Knust, Maximilian Verlag. Augenlust (20. März – 14. Mai) = Bielefeld: Bielefelder Kunstverein, Museum Waldhof (mit zusätzlichem Untertitel: Der Blick des Bildes. Zeichnungen, Skulpturen, Gouachen, Druckgraphik; 24. Mai – 6. Juli)


Ulm: Ulmer Museum. Sammlung Deschler, Ulm. Aquarelle, Zeichnungen und Holzschnitte der Moderne (21. Sept. – 9. Nov.) = Reutlingen: Städtisches Museum Spendhaus Reutlingen (6. Dez. – 18. Jan. 1998) = Karlsruhe: Badischer Kunstverein (25. Jan. – 8. März 1998) – Katalog

1998
Düsseldorf: Galerie Margret Heuser. Kunstwerke aus bedeutenden Privatsammlungen (17. – 28. Nov.) – Katalog

1999
Köln: Galerie Der Spiegel. BLEISTIFTZEICHNUNGEN II (12. März – 15. April)

Köln: Galerie Orangerie-Reinz. Arbeiten auf Papier (8. Mai – 30. Juni) – Katalog

Düsseldorf: Galerie Margret Heuser. Frühjahrausstellung 1999 (25. Mai – 30. Juni) – Katalog

Stuttgart: Staatsgalerie Stuttgart. Zeichnungen aus fünf Jahrhunderten – Eine Stuttgarter Privatsammlung (10. Juli – 19. Sept.) – Katalog

2000
Essen: Galerie Neher. Klassische Moderne – Zeitgenössische Kunst. Eine Gegenüberstellung (29. Okt. – 10. Jan. 2001) – Katalog

2001
München: Versicherungskammer Bayern. Von Dix bis Baumeister (1. Feb. – 21. April)

Davos: Galerie Iris Wazzau. Nichtfigurative Kunst. Ackermann, Boetti, Bott de Maria, Ebnöther, Francis, Hodgin, Liner, Nay, Tobey, Winter u.a. (17. Feb. – 14. April) – Faltblatt

Hofheim/ Ts.: Stadtmuseum Hofheim am Taunus. Refugium – Künstleraufenthalte in Hofheim und im Taunus (25. Nov. – 3. März 2002) – Katalog

2002
München: Galerie Maulberger. Klein – aber fein (7. März – 6. April) – Katalog

Köln: Hubertus Melsheimer Kunsthandel. August Macke (1887–1914) Späte Zeichnungen (18. Juni – 14. Sept.) – Katalog

Köln: Aurel Scheibler. Whisper (26. Juni – 31. Aug.)

München: Galerie Maulberger. Nay, Schumacher, Winter. Drei Positionen in der Kunst nach 45 (12. – 25. Okt. u. 6. – 20. Nov.) – Katalog

2003
Nürnberg: Germanisches Nationalmuseum. In den hellsten Farben. Aquarelle von Dürer bis Macke aus der Graphischen Sammlung des Germanischen Nationalmuseums (16. Okt. – 8. Feb. 2004) – Katalog

Berlin: Kunsthandel Wolfgang Werner KG. Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Menzel, Liebermann, Modersohn-Becker, Belling, Schwitters, Feininger, Blumenthal, Nay, Baumeister (Dez. – 18. Feb. 2004)

2004
Grafenau: Galerie Schlichtenmaier. Klassische Moderne (28. März – 8. Mai) – Katalog

Berlin/ Bremen: Kunsthandel Wolfgang Werner KG. From Europe. Appel, Baumeister, Götz, Jorn, Nay, Schumacher, Sonderborg, Wotruba (Berlin 8. Mai – 17. Juli; Bremen 20. Nov. – 17. Dez.) – Katalog

Köln: Aurel Scheibler. ISONETHINGBETTERTHANANOTHER (16. Mai – 17. Juli)

Essen: Galerie Neher. Auf Papier (26. Juni – 27. Juli) – Katalog


Berlin: Galerie Brusberg. BilderRäume (1. Aug. – 31. Okt.)

Moskau: Staatliches Puschkin-Museum für bildende Künste. Aus deutscher Sicht. Meisterwerke aus der Sammlung Deutsche Bank (17. Nov. – 11. Jan. 2005) – Katalog

2005
Berlin: Deutsche Guggenheim. 25. Fünfundzwanzig Jahre Sammlung Deutsche Bank (30. April – 19. Juni) – Katalog

2006
München: Galerie Maulberger. Klein – aber fein III (27. April – 3. Juni) – Katalog

Tromsø: Nordnorsk Kunstmuseum. Fra Paris til Svolvær. Kunstnere i Lofoten i mellomkrigstiden (23. Sept. – 30. Dez.) – Katalog

München: Galerie Maulberger. Abstrakte Welten. Eintritt in eine neue Dimension der Bildsprache (9. Nov. – 25. Nov.) – Katalog

Düsseldorf: Galerie Schwarzer. 25 Jahre Galerie Schwarzer 1981–2006 (11. Nov. – 31. Jan. 2007) – Katalog

2007
Dresden: Kunstausstellung Kühl. Informel. Spielarten und Grenzbereiche (4. Feb. – 24. März) – Faltblatt

München: Galerie Maulberger. Papierstationen des 20. Jahrhunderts (25. Mai – 30. Juni) – Katalog

Hofheim/ Ts.: Kunstverein Hofheim und Stadtmuseum Hofheim am Taunus. Lieblingsbilder. Kunst nach 1945 aus Privatbesitz zwischen Main und Taunus (26. Aug. – 4. Nov.) – Katalog

Köln: Galerie Der Spiegel. Idée fixe (9. Nov. – 31. Dez.)

2008
Essen: Galerie Neher. Blickpunkte. Frühjahr/ Sommer 2008 (12. April – 25. Juni) – Katalog

Essen: Galerie Neher. Abstrakt, Konkret, Informel. Malerei, Skulptur (6. Sept. – 5. Nov.) – Katalog

Frankfurt a. M.: Städel Museum. Wasser, Farbe, Licht. Aquarelle der Graphischen Sammlung (2. Okt. – 10. Jan. 2009) – Katalog

Hofheim/ Ts: Stadtmuseum Hofheim am Taunus. Kunst grenzenlos. Die Ausstellungsreisen der Hanna Bekker vom Rath 1952–1967 (26. Okt. – 15. Feb. 2009) – Katalog


München: Galerie Maulberger. Klein – aber fein IV (4. Dez. – 17. Jan. 2009) – Katalog

Köln: Galerie Orangerie-Reinz. 50 Jahre Galerie Orangerie-Reinz 1959–2009 (9. Dez. – 7. März 2009) – Katalog

2009
Augsburg: Galerie Noah. Meisterwerke. Bilder, Zeichnung, Grafik (29. Mai – 19. Juli)

2010
Berlin: Kunsthandel Wolfgang Werner KG. Arbeiten auf Papier. Baumeister, Ernst, Klee, Léger, Nay, Bluhm, Fautrier, Hartung, Sonderborg, Tàpies, Thomkins, Wols (8. März – 24. April)

Hannover: Sprengel Museum. Liebesgeschichten – Sehnsucht, Hingabe und Erfüllung in Werken von Munch und Nolde bis Picasso (25. April – 15. Aug.) – Katalog

Emden: Kunsthalle in Emden. Stiftung Henri und Eske Nannen. Highlights. Meisterwerke der Sammlung (6. Juni – 5. Sept.)

Berlin: Dieter Brusberg Kunsthandel. Figur. Traum. Zeichen (17. Aug.– 6. Nov.)

2011
Köln: Hubertus Melsheimer Kunsthandel. Vielfalt Abstraktionen (5. Feb. – 30. März)

Murnau: Schloßmuseum. Bereitschaft zum Risiko. Lilly von Schnitzler. Sammlerin und Mäzenin (17. März – 26. Juni) – Katalog

Frankfurt a. M.: Museum Giersch. Expressionismus im Rhein-Main-Gebiet. Künstler, Händler, Sammler (3. April – 31. Juli) – Katalog

Köln: Michael Werner Kunsthandel. Die Farbe Blau (14. April – 30. Juli)

Berlin: Aurel Scheibler. Twenty (9. Sept. – 28. Okt.)

2012
Köln: Hubertus Melsheimer Kunsthandel. Das kleine Format. Impressionismus, Expressionismus, Klassische Moderne (5. Mai – 29. Juni) – Katalog

München: Galerie Maulberger. Klein – aber fein V. Bild und Poesie – eine Annäherung (29. Juni – 4. Aug.) – Katalog

Berlin: Aurel Scheibler. Entr' acte (12. Sept. – 17. Nov.)


Köln: Hubertus Melsheimer Kunsthandel. Weitsicht. Landschaftsbilder vom Expressionismus bis in die Gegenwart (8. Nov. – 12. Jan. 2013)

Berlin: Aurel Scheibler. FORM FARBE RAUM. Uhlmann, Baumeister, Kricke, Nay (7. Dez. – 23. Feb. 2013)

2013
Köln: Hubertus Melsheimer Kunsthandel. Auf Papier II. On Paper II. Kunst des 20. Jahrhunderts (27. April – 28. Juni) – Katalog

Ahrenshoop: Galerie Peters-Barenbrock. Berlin am Meer. Eine Hommage an Ahrenshoop. Bilder, Blätter, Skulpturen von 1918 – 2013 (30. Aug. – 28. Feb. 2014) – Katalog (= Edition Brusberg Berlin, Kabinettdruck 45, Berlin 2013)

Hofheim/ Ts: Stadtmuseum Hofheim am Taunus. Malerische Dialoge mit Hanna Bekker vom Rath (27. Okt. – 23. Feb. 2014) – Katalog

Nachstehende Liste entspricht der Bibliographie von Band 2 des Werkverzeichnisses der Aquarelle, Gouachen und Zeichnungen und stellt somit eine Auswahl dar. Sie wird in Richtung auf eine möglichst vollständige Übersicht über alle Literatur zum Werk von Nay (ausgenommen Tagespresse) kontinuierlich bearbeitet und in zeitlichen Abständen ergänzt.

Adolphs 2012
Volker Adolphs: Das grafische Element. In: Ernst Wilhelm Nay. Das polyphone Bild. AK Kunstmuseum Bonn. Bonn 2012, S. 59–61

Assmann 2000
Nicola Assmann: Ernst Wilhelm Nay. Große Netzzieher. Das Kunstwerk des Monats, November 2000. Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster. Münster 2000

Bell u. a. 2011
Katharina Bell, Anke Darrelmann, Nana Ludorff, Sophie von Scheel und Katharina Venz (Katalogbearbeitung): Ernst Wilhelm Nay. Frau und Hahn. In: Galerie Ludorff, Frühjahr 2011, Katalog 134. Düsseldorf 2011, S. 54/55

Berg 2012
Stephan Berg: Auf fließendem Sand. In: Ernst Wilhelm Nay. Das polyphone Bild. AK Kunstmuseum Bonn. Bonn 2012, S. 11–13

Borch 1986
Agnes von der Borch: Ernst Wilhelm Nay. In: "In der Zeichnung liegt die Wahrheit der Kunst." 100 Arbeiten auf Papier aus der Graphischen Sammlung des Museums Ludwig. Köln 1986, S. 146/147

Brisch 1957
Klaus Brisch: Ernst Wilhelm Nay. In: Deutsche Aquarelle und Zeichnungen seit 1900. AK Kulturkreis im Bundesverband der Deutschen Industrie. Köln 1957, S. 44/45

Brockhaus 1998
Christoph Brockhaus (Hrsg.): Zeichnungen. Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg. Bestandskatalog. Bearbeitet von Barbara Lülf. Duisburg 1998

Christ 2003
Oktavia Christ: Ernst Wilhelm Nay. Der Angler (Lofotenlandschaft). In: In hellsten Farben. Aquarelle von Dürer bis Macke aus der Graphischen Sammlung des Germanischen Nationalmuseums. AK Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Nürnberg 2003, S. 214/215

Claesges(-Bette) 2001
Magdalene Claesges(-Bette): Die Geburt des Elementaren Bildes aus dem Geist der Abstraktion. Versuch einer Deutung der theoretischen Schriften von Ernst Wilhelm Nay. Diss. Köln 2001

Deecke 2010
Thomas Deecke (Hrsg.): Leben mit der Kunst. Günther und Carola Peill. Berlin 2010

Delfs / von Lüttichau / Scotti 2004
Hans Delfs, Mario-Andreas von Lüttichau, Roland Scotti: Kirchner, Schmidt-Rottluff, Nolde, Nay… Briefe an den Sammler und Mäzen Carl Hagemann 1906–1940. Ostfildern-Ruit 2004

Edzard 1990
Imke Edzard: Zu Ernst Wilhelm Nays Lofotenbildern. In: Ernst Wilhelm Nay – Lofotenbilder. Zu Ehren von Carl Georg Heise (1890–1979). AK Overbeck-Gesellschaft Lübeck. Lübeck 1990, S. 22–25

Elly Nay 1984
Elly Nay: Ein strahlendes Weiß. Meine Zeit mit E. W. Nay. Berlin/ Köln 1984

Frosch 1994
Beate Frosch: Die Hekate-Bilder. In: Ernst Wilhelm Nay. Die Hofheimer Jahre 1945–51. AK Städtische Galerie im Städel, Frankfurt a. M./ Museum der bildenden Künste Leipzig. Frankfurt a. M. 1994, S. 17–27

Gabler 1976
Karlheinz Gabler: Beitrag in: Nay – Zeichnungen. AK Jahrhunderthalle Hoechst. Höchst 1976, S. 6–12 (weitere, nicht im Katalog aufgeführte Stationen siehe Ausstellungsverzeichnis)

GNM Nürnberg 1980
Ernst Wilhelm Nay 1902–1968. Bilder und Dokumente. Herausgegeben vom Archiv für Bildende Kunst am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg. München 1980

Gohr 1981
Siegfried Gohr: Der Zeichner Ernst Wilhelm Nay. In: E. W. Nay – Zeichnungen. AK Städtisches Museum Leverkusen, Schloss Morsbroich. München 1981, S. 5–31

Gohr 1992
E. W. Nay. Postkartenbuch mit Einführung, Chronologie, Bilderläuterungen und Auswahlbibliographie von Siegfried Gohr. Die bibliophilen Taschenbücher 652. Dortmund 1992

Gohr 2000
Siegfried Gohr: Augenlust und Experiment – Ernst Wilhelm Nay und das Aquarell. In: E. W. Nay. Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen. AK Kunsthalle in Emden/ Saarland Museum Saarbrücken. Ostfildern-Ruit 2000, S. 13–23

Grigoteit 2001
Ariane Grigoteit: Ernst Wilhelm Nay 1902–1968. Uhrturm II, 1946. In: Ein Jahrhundert One Century. 100 x Kunst, 100 x Art. Sammlung Deutsche Bank. Frankfurt a. M. 2001, S. 98/99

Haasis / Imsiecke / Pophanken 1986
Friederike Haasis, Christine Imsiecke, Andrea Pophanken: Ernst Wilhelm Nay 1902–1968. Männer mit Kuh, 1946. In: AK Landesmuseum Oldenburg. Oldenburg 1986, Kat.-Nr. 40 (o. S.)

Händler 1956
Gerhard Händler: Deutsche Maler der Gegenwart. Berlin 1956

Haftmann 1960
Werner Haftmann: E. W. Nay. Köln 1960

Haftmann 1991
Werner Haftmann: E. W. Nay. Köln 1991 (erweiterte Neuausgabe)

Haverkamp 2006
Frode Haverkamp: Ernst Wilhelm Nay. Brev fra Lofoten. In: Fra Paris til Svolvær. Kunstnere i Lofoten i mellomkrigstiden. AK Nordnorsk Kunstmuseum Tromsø. Tromsø 2006, S. 115–120

Heckmann 2000
Stefanie Heckmann: Ernst Wilhelm Nay. Frau in der Landschaft, Hofheim i. T., 1946. In: Mit Pinsel, Feder und Stift. Meisterzeichnungen der Graphischen Sammlung. Staatliche Museen Kassel, Schloss Wilhelmshöhe. Wolfratshausen 2000, S. 208/209

Heckmann (Hirte) 2000
Stefanie Heckmann: Ernst Wilhelm Nay. Der Hirte, Hofheim i. T., 1948. In: Mit Pinsel, Feder und Stift. Meisterzeichnungen der Graphischen Sammlung. Staatliche Museen Kassel, Schloss Wilhelmshöhe. Wolfratshausen 2000, S. 210/211

Herzog 1973
Erich Herzog: Zur Einführung. In: Die Moderne in Deutschland. Zeichnungen und Aquarelle aus dem Besitz hessischer Museen. Jahresgabe der Hessischen Brandversicherungsanstalt für 1974. Kassel 1973 (o. S.)

Hess 1956
Walter Hess: Ernst Wilhelm Nay. In: Die Kunst und das schöne Heim. Monatszeitschrift für Malerei, Plastik, Graphik, Architektur und Wohnkultur. 54. Jahrgang. München 1956, S. 248–251

Hohl 1989
Hanna Hohl: Ernst Wilhelm Nay. Weiblicher Akt, 1947. In: Von Dürer bis Baselitz. Deutsche Zeichnungen aus dem Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle. AK Hamburger Kunsthalle. Hamburg 1989, S. 242

Holler 1988
Wolfgang Holler: Ernst Wilhelm Nay. In: Zeichenkunst der Gegenwart. Sammlung Prinz Franz von Bayern. AK Staatliche Graphische Sammlung München. München 1988, S. 130–132

Honisch 1979
Dieter Honisch: Die Nationalgalerie Berlin. Recklinghausen 1979

Keller 1980
Harald Keller: Die Sammlung Carl Georg Heise. In: Die Künstlerfreunde Carl Georg Heises. Meisterwerke der Graphik 1900–1950. AK Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck. Hamburg 1980, S. 8–20

Klee 2006
Alexander Klee: Adolf Hölzel und die Wiener Secession. München 2006

Krause 1995
Markus Krause: Galerie Gerd Rosen. Die Avantgarde in Berlin 1945–1950. Berlin 1995

Küster 2012
Ulf Küster: Gedanken zum Verhältnis von Malerei und Zeichnung bei Ernst Wilhelm Nay. In: Ernst Wilhelm Nay. Das polyphone Bild. AK Kunstmuseum Bonn. Bonn 2012, S. 15–17

Lesebuch 2002
E. W. Nay – Lesebuch. Selbstzeugnisse und Schriften 1931–1968. Bearbeitet von Magdalene Claesges. Köln 2002

Lühdorf (Manuskript) 1944
Hans Lühdorf: Meine Begegnung mit E. W. Nay im Krieg. Als Ganzes unveröffentlichtes Manuskript (zitiert nach einer 32-seitigen Maschinenabschrift). In Auszügen abgedruckt in: GNM Nürnberg 1980 (s. o.), S. 78–87

Lüttichau 1994
Mario-Andreas von Lüttichau: Fugale Bilder – Balance zwischen Ordnung und Bewegung. In: Ernst Wilhelm Nay. Die Hofheimer Jahre 1945-1951. AK Städtische Galerie im Städel, Frankfurt a. M. 1994, S. 105–115

Moeller / Rotermund 2003
Moeller & Rotermund Kunsthandel: Ernst Wilhelm Nay. In: Klassische Moderne. Moeller & Rotermund Kunsthandel, Hamburg. Hamburg 2003, S. 18/19

Müller-Remmert 2008
Eva Müller-Remmert: Beitrag in: Blickpunkte. Frühjahr/ Sommer 2008. AK Galerie Neher, Essen. Essen 2008, S. 43

Nay-Scheibler 1977
Elisabeth Nay-Scheibler: Über Nay’s Aquarellmalerei. In: Ernst Wilhelm Nay. Aquarelle und Gouachen. AK Staatliche Graphische Sammlung München. München 1977 (o. S.)

Nay-Scheibler (Farbtafeln) 1977
Elisabeth Nay-Scheibler: Textbeiträge auf einzelnen Farbtafeln zum Katalog der Ausstellung: Ernst Wilhelm Nay. Aquarelle und Gouachen. AK Staatliche Graphische Sammlung München. München 1977 (o. S.)

Nay-Scheibler 1979
Elisabeth Nay-Scheibler: Sehhilfen zu den Arbeiten. In: E. W. Nay. Arbeiten auf Papier: Skizzen – Aquarelle 1949–1967. AK Galerie Herbert Meyer-Ellinger, Frankfurt a. M. Frankfurt a. M. 1979 (o. S.)

Nay-Scheibler 1983
Elisabeth Nay-Scheibler: Über die Nay-Sammlung. In: Stiftung Günther und Carola Peill Köln 1983. AK Wallraf-Richartz-Museum, Köln. Köln 1983, S. 12/13

Nay-Scheibler (Fugale Bilder) 1990
Elisabeth Nay-Scheibler: Fugale Bilder 1949–1951. In: Aurel Scheibler: Ernst Wilhelm Nay. Werkverzeichnis der Ölgemälde. 2 Bde. Köln 1990. Bd. 1, S. 294

Nay-Scheibler (Rhythmische Bilder) 1990
Elisabeth Nay-Scheibler: Rhythmische Bilder 1952–1953. In: Aurel Scheibler: Ernst Wilhelm Nay. Werkverzeichnis der Ölgemälde. 2 Bde. Köln 1990. Bd. 2, S. 6

Nay-Scheibler 1993
Elisabeth Nay-Scheibler: Hommage. In: Carola Peill zu Ehren. Die Sammlung der Günther-Peill-Stiftung. AK Leopold-Hoesch-Museum Düren. Düren 1993, S. 18/19

Nay-Scheibler 1994
Elisabeth Nay-Scheibler: Die Titel der Hekate-Bilder. In: Ernst Wilhelm Nay. Die Hofheimer Jahre 1945–51. AK Städtische Galerie im Städel, Frankfurt a. M./ Museum der bildenden Künste, Leipzig. Frankfurt a. M. 1994, S. 69–75

Nay-Scheibler 2000
Elisabeth Nay-Scheibler: Aquarelle und Gouachen von Nay – wann, wo und wie sie entstanden sind. In: E. W. Nay. Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen. AK Kunsthalle in Emden/ Saarland Museum Saarbrücken. Ostfildern-Ruit 2000, S. 25–33

Ohlsen 2000
Nils Ohlsen: Ballett der Linien – E. W. Nay als Zeichner. In: E. W. Nay. Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen. AK Kunsthalle in Emden/ Saarland Museum Saarbrücken. Ostfildern-Ruit 2000, S. 35–41

Otterbeck 2011
Christoph Otterbeck: Ernst Wilhelm Nay (1902–1968). Taunus, 1939. In: Expressionismus im Rhein-Main-Gebiet. Künstler, Händler, Sammler. AK Museum Giersch, Frankfurt a. M. Petersberg 2011, S. 372/373

Pée 1977
Herbert Pée: Notizen zu Aquarellen und Gouachen von Nay. In: Ernst Wilhelm Nay. Aquarelle und Gouachen. AK Staatliche Graphische Sammlung München. München 1977 (o. S.)

Pfeiffer 2009
Ingrid Pfeiffer: E. W. Nay. Gegenwärtigkeit und Zeitlosigkeit. In: E. W. Nay – Bilder der 1960er Jahre. AK Schirn Kunsthalle, Frankfurt a. M./ Haus am Waldsee, Berlin. München 2009, S. 7–17

Pogany / Venz / Ziegenrücker 2007
Veronika Pogany, Katharina Venz, Sabine Ziegenrücker: Ernst Wilhelm Nay 1902–1968. Najaden, 1949. In: Wege der Abstraktion, AK Galerie Ludorff, Düsseldorf. Düsseldorf 2002, S. 50–51

Pohl-Ströher / Ströher / Pohl 1982
Erika Pohl-Ströher, Ursula Ströher, Gerhard Pohl (Hrsg.): Karl Ströher. Sammler und Sammlung. Ferpicloz (Eigenverlag) 1982

Puvogel 1978
Renate Puvogel: Nay, Ernst Wilhelm. In: Klassiker der Moderne. Bilder aus Privatbesitz. AK Suermondt Ludwig Museum Aachen. Aachen 1978, S. 19/20

Rugo 1990
Jacqueline Rugo: Ernst Wilhelm Nay. In: 40 Jahre Kunsthandlung Pels-Leusden. Ausgewählte Werke. AK Galerie Pels-Leusden, Berlin. Berlin 1990, S. 118/119

Salmen / Lenz 2011
Brigitte Salmen, Christian Lenz: Ernst Wilhelm Nay. In: „Bereitschaft zum Risiko“. Lilly von Schnitzler 1889–1981. Sammlerin und Mäzenin. AK Schlossmuseum Murnau. Murnau 2011, S. 150–159

Schicktanz 1995
Claudia Schicktanz: Paolo und Francesca. In: Auf Papier. Kunst des 20. Jahrhunderts aus der Deutschen Bank. AK Schirn Kunsthalle, Frankfurt a. M./ Berlinische Galerie, Landesmuseum für moderne Kunst, Photographie und Architektur, Berlin/ Museum der bildenden Künste Leipzig. Ostfildern 1995, S. 224/225

Schmidt, D. 1970
Doris Schmidt (Hrsg.): Briefe an Günther Franke, Porträt eines deutschen Kunsthändlers. Köln 1970

Schmidt, H. 1997
Hans M. Schmidt (Hrsg.): Die Graphische Sammlung des 20. Jahrhunderts im Rheinischen Landesmuseum Bonn. Köln 1997

Schmidt, S. M. 2013
Sabine Maria Schmidt: Ernst Wilhelm Nay. 1902–1968. Gläsergarten, 1945. In: Auf Papier II. AK Hubertus Melsheimer Kunsthandel, Köln. Köln 2013 (o. S.)

Schmied 1987
Wieland Schmied: Ernst Wilhelm Nay. In: Galerie Ludorff, Düsseldorf, Katalog 47. Düsseldorf 1987, S. 186/187

Schreier 2012
Christoph Schreier: Im Fluss der Bilder. Werk und Werkentwicklung bei Ernst Wilhelm Nay. In: Ernst Wilhelm Nay. Das polyphone Bild. AK Kunstmuseum Bonn. Bonn 2012, S. 19–21

Schütt 2008
Jutta Schütt: Wasser, Farbe, Licht. In: Wasser, Farbe, Licht. Aquarelle der Graphischen Sammlung. AK Städel Museum, Frankfurt a. M. München 2008, S. 9–21

Schwarz 2010
Isabelle Schwarz: Liebe als letzter Funke eines erloschenen Humanismus. Ernst Wilhelm Nay, Henry Moore und Fernand Léger. In: Liebesgeschichten. Sehnsucht, Hingabe und Erfüllung in Werken von Munch und Nolde bis Picasso. AK Sprengel Museum Hannover. Hannover 2010, S. 133–136

Scotti 2012
Roland Scotti: Blicke – Über das Sehen von Farben und Formen. In: Ernst Wilhelm Nay. Das polyphone Bild. AK Kunstmuseum Bonn. Bonn 2012, S. 115–117

Semff 2004
Michael Semff: Körperliche Substanz – Geistige Formgestalt. In der Verbrennung zur Einheit. In: E. W. Nay. Aquarelle und Gouachen. AK Graphische Sammlung München/ Museum Folkwang Essen/ Musée d' Art Moderne et Contemporain, Strasbourg. Köln 2004, S. 11–23

Stonard / Kort 2012
John-Paul Stonard, Pamela Kort: Ernst Wilhelm Nay. London 2012

Stonard 2012
John-Paul Stonard: Abstrakte Welten. In: Ernst Wilhelm Nay. AK Michael Werner Kunsthandel, Köln. Köln 2012 (o. S.)

Sumowski 1999
Werner Sumowski: Ernst Wilhelm Nay. Tänzerin. In: Zeichnungen aus fünf Jahrhunderten. Eine Stuttgarter Privatsammlung. AK Staatsgalerie Stuttgart. Stuttgart 1999, S. 257

Sundheimer 1996
Florian Sundheimer: Ernst Wilhelm Nay. In: Marion Grčić-Ziersch Kunsthandel, München. Katalog 1996. München 1996, S. 32

Teschner 2007
Ursula Teschner: E. W. Nay. In: Lieblingsbilder. Kunst nach 1945 aus Privatbesitz zwischen Main und Taunus. AK Kunstverein Hofheim e. V. und Stadtmuseum Hofheim am Taunus. Hofheim/Ts. 2007, S. 71–73

Thiemann 1984
Eugen Thiemann (Hrsg.): Museum am Ostwall Dortmund. Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Sammlung – Bilder, Plastiken, Objekte, Environments. Dortmund 1984

Töpper 2006
Barbara Töpper: Ernst Wilhelm Nay. In: Leidenschaft Papier. Klassische Moderne. Thole Rotermund Kunsthandel, Katalog No. 1. Hamburg 2006/07, S. 42/43

Trier 1956
Eduard Trier: Zeichner des XX. Jahrhunderts. Berlin 1956

Uhr 1987
Horst Uhr: The Collections of the Detroit Institute of Arts: German Drawings and Watercolors Including Austrian and Swiss Works. New York 1987

Usinger 1956
Ernst Wilhelm Nay – Aquarelle. Mit einer Einführung von Fritz Usinger. München 1956

Usinger 1961
Fritz Usinger: Ernst Wilhelm Nay. Monographien zur rheinisch-westfälischen Kunst der Gegenwart, Bd 21. Herausgegeben vom Kultusministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Recklinghausen 1961

Vey 1977
Horst Vey (Schriftleitung): Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen in Baden-Württemberg, Bd. 14. München 1977, S. 177/178

Vögele 2001
Katja Vögele: Metamorphose eines Themas: Von 'Der Besuch', 1945 bis 'Die Lampe', 1949. In: Ernst Wilhelm Nay – Die Druckgraphik. AK Kunstverein Göttingen/ Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen. Göttingen 2001, S. 22–24

Vowinckel 1976
Andreas Vowinckel: E. W. Nay – Zeichnungen 1942 bis 1951. In: Ernst Wilhelm Nay. Das kleine Format. AK Galerie Herbert Meyer-Ellinger, Frankfurt a. M. Frankfurt a. M. 1976 (o. S.)

Weber 2006
Carolin Weber: Ernst Wilhelm Nay. Ohne Titel 1947. In: Klein – aber fein III. AK Galerie Maulberger, München. München 2006, S. 24 und S. 28

Weber 2007
Carolin Weber: Ernst Wilhelm Nay. Frühlingsvotiv 1947. In: Papierstationen des 20. Jahrhunderts. AK Galerie Maulberger, München. München 2007, S. 32

Weltzien 2003
Friedrich Weltzien: E. W. Nay – Figur und Körperbild. Kunst und Kunsttheorie der vierziger Jahre. Berlin 2003

Weskott 2000
Hanne Weskott: Ernst Wilhelm Nay. In: Zeitzeichen. Ein Überblick über die Kunst und Architektur der Victoria-Hauptverwaltung in Düsseldorf. Düsseldorf 2000, S. 172–175

Wilckens 1972
Leonie von Wilckens (Redaktion): Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 1971/72. Hrsg. von Arno Schönberger u. a. Nürnberg 1972

Wilckens 1976
Leonie von Wilckens (Redaktion): Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 1976. Arno Schönberger zu seinem 60. Geburtstage am 19. November 1975 gewidmet. Nürnberg 1976

Winter 1984
Ernst Michael Winter (Hrsg.): Landschaft. Ein Bildband mit Aufnahmen von Ulrich Mack und Texten von Dr. Ursula Uber. Hamburg 1984

Wirnitzer 1986
Galerie Elfriede Wirnitzer (Hrsg.): Mit Stift und Pinsel X. Baden-Baden 1986

Zahn 1947
Leopold Zahn (Schriftleitung): Das Kunstwerk. Eine Zeitschrift über alle Gebiete der bildenden Kunst. Doppelheft 8/9, 1946–47. Baden-Baden 1946

Ziegenrücker 2002
Sabine Ziegenrücker: Ernst Wilhelm Nay. Najaden 1949. In: Ernst Wilhelm Nay zum 100. Geburtstag. Galerie Ludorff. Katalog 106. Düsseldorf 2002, S. 8–9

Film

Der im Sommer 2011 gedrehte Film Atelierbesuch E.W.NAY
wurde von Michael Blackwood und seinem Team produziert.

Von diesem Film gibt es eine deutsche und eine englische Fassung.

Einzelheiten finden Sie unter:
www.michaelblackwoodproductions.com/artm_nay.php und
www.michaelblackwoodproductions.com.

Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen

Stedelijk Museum, Amsterdam, Niederlande

Museum Liner, Appenzell, Schweiz

Kunstmuseum Basel, Schweiz

Nationalgalerie Berlin

Kunsthalle Bielefeld

Indiana University Art Museum,
Bloomington, IN, USA

Museum Bochum

Kunstmuseum Bonn

Rheinisches Landesmuseum, Bonn

Kunsthalle Bremen

Musées royaux des Beaux-Arts de Belgique, Brüssel, Belgien

Albright-Knox-Gallery, Buffalo, NY, USA

Busch-Reisinger Museum, Cambridge, MA, USA

Hessisches Landesmuseum, Darmstadt

The Detroit Institute of Arts, Detroit, MI, USA

Museum am Ostwall, Dortmund

Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Leopold-Hoesch-Museum, Düren

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen,
Düsseldorf

Museum Kunstpalast, Düsseldorf

Wilhelm Lehmbruck-Museum, Duisburg

Folkwang Museum, Essen

Städelsches Kunstinstitut, Frankfurt a. M.

Städtisches Museum Gelsenkirchen

Karl Ernst Osthaus Museum, Hagen

Staatliche Galerie Moritzburg, Halle

Kunsthalle Hamburg Sprengel Museum,
Hannover

Wadsworth Atheneum, Hartford, CT, USA

Pfalzgalerie Kaiserslautern

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Neue Galerie Kassel

Museum Ludwig, Köln

Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld

Museum der Bildenden Künste Leipzig

Lentos Kunstmuseum Linz, Österreich

Tate Modern, London, Großbritannien

Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen a. Rh.

Museum der für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck

Landesmuseum Mainz Städtische Kunsthalle Mannheim

Milwaukee Art Museum, Milwaukee, WI, USA

Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach

Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München

Westfälisches Landesmuseum, Münster

The Museum of Modern Art, New York, NY, USA

The Solomon R. Guggenheim Museum,
New York, NY, USA

Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Landesmuseum Oldenburg

Nasjonalmuseet, Oslo, Norwegen

Centre Pompidou, Paris, Frankreich

Saarlandmuseum, Saarbrücken

The Saint Louis Art Museum, Saint Louis, MO, USA

Staatsgalerie Stuttgart

Museum Wiesbaden

Museum Moderner Kunst, Wien, Österreich

Städtische Galerie Wolfsburg

Von der Heydt-Museum, Wuppertal

Michael Werner

Köln
Gertrudenstraße 24–28
50667 Köln
Deutschland

Tel.: +49 221 92 54 620
Fax: +49 221 92 54 622
contactcologne@michaelwerner.de



Aurel Scheibler

Schöneberger Ufer 71
10785 Berlin
Deutschland

Tel.: +49 30 25 93 86 07
Fax: +49 30 25 93 86 08
office@aurelscheibler.com

 

Berlin
Märkisch Wilmersdorf
Alte Parkstraße 3c
14959 Trebbin
Deutschland

Tel.: +49 33731 32 01-0
Fax: +49 33731 32 01-2
galeriewerner@michaelwerner.de

 

London
22 Upper Brook Street
London W1K 7PZ
England

Tel.: +44 207 495 6855
Fax: +44 207 495 6857
london@michaelwerner.com

 

New York
4 East 77th Street
New York, NY 10075
USA

Tel.: +1 212 988 1623
Fax: +1 212 988 1774
info@michaelwerner.com

Stiftung

  • Ziele

  • Personen

  • Projekte

Im September 2005 wurde die Ernst Wilhelm Nay Stiftung
als selbständige Stiftung bürgerlichen Rechts von der Bezirksregierung Köln anerkannt.

Sinn und Zweck dieser Stiftung ist die fortführende künstlerische Förderung
des Nay'schen Werks durch Ausstellungen und Publikationen, sowie die museale
Pflege und wissenschaftliche Bearbeitung des Nachlasses.

Damit wird die bisher allein in den Händen der Witwe des Malers liegende
Betreuung des künstlerischen Nachlasses durch die Stiftung übernommen
und ist auch nach dem Tod der Stifterin gewährleistet.

Vorstand

Elisabeth Nay-Scheibler, Vorstandsvorsitzende
Aurel Scheibler, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender
Christian A. J. Klein, Geschäftsführender Vorstand

Kuratorium

Dr. Magdalene Claesges, Ernst Wilhelm Nay Stiftung, Köln
Prof. Dr. Siegfried Gohr, Köln
Dr. Angela Lampe, Centre Pompidou, Paris
Prof. Dr. Christiane Lange, Staatsgalerie Stuttgart, Stuttgart
Dr. Ingrid Pfeiffer, Schirn Kunsthalle, Frankfurt a. M.
Isabel Pfeiffer-Poensgen, Kulturstiftung der Länder, Berlin
Dr. Frank Spieker, Essen

Werkverzeichnis der Papierarbeiten von Nay

Die Ernst Wilhelm Nay Stiftung erstellt den Œuvrekatalog der Aquarelle, Gouachen und Zeichnungen von E.W. Nay. Dr. Magdalene Claesges, unterstützt von der Witwe des Künstlers, bearbeitet das umfangreiche Werkverzeichnis, das in drei Bänden beim Hatje Cantz Verlag erscheint:

Werkverzeichnis


Band 1 und 2

Bereits erschienen,
Informationen beim Hajte Cantz Verlag

Mehr Infos »


Band 3

Erscheint im Herbst 2016

Der kunsthistorischen Forschung, dem Kunsthandel und jedem interessierten Kunstfreund wird das Werkverzeichnis der Papierarbeiten einen bleibenden Überblick über Nays Schaffen geben und das Verständnis und die Einsicht in seine Kunst erleichtern. Gleichzeitig wird es helfen, seine Werke gegen Fälschungen zu sichern.

Da zahlreiche Papierarbeiten noch nicht erfasst sind, bitten wir alle Besitzer von Aquarellen, Gouachen oder Zeichnungen Nays, sich bei uns zu melden, damit wir Ihnen unseren Fragebogen zuschicken können. Wer möchte, kann sich den Fragebogen aber auch direkt von dieser Seite herunterladen und ausdrucken. PDF Formular »

Schon jetzt gilt unser Dank allen, die uns bei diesem wichtigen Projekt unterstützen. Selbstverständlich werden alle uns überlassenen Informationen streng vertraulich behandelt.